Remis im letzten Punktspiel
Bei tropischen Temperaturen im Rahmen des Kreinitzer Sportfestes endete das letzte Spiel der Grün/Weißen 1:1 Unentschieden gegen den LSV Barnitz.
Bei beiden Mannschaften ging es um nix mehr, entsprechend lau war auch das Geschehen auf dem Rasen. In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit gelang Jonas Gödikmeier die Führung, die zu diesem Zeitpunkt dann auch nicht unverdient war.
Nach dem Wechsel änderte sich nicht viel, aber es sollte noch ein Tor fallen. Dies erzielte Paul Kühn in 73. Minute zum verdienten Ausgleich für den LSV Barnitz.
Am Ende hatten beide Mannschaften Grund zu feiern, den Hausherren gelang nach dem Double in der letzten Saison erneut der Sprung aufs Treppchen und belegten Rang drei und die Barnitzer freuten sich über den geschafften Klassenerhalt.
An dieser Stelle an großes Dankeschön an alle im Saisonverlauf eingesetzten Spieler sowie an die Trainer an Betreuer.
Für die SGK spielten:
Mirko Roßmüller, Luca Mitternacht, Sebastian Zipprich, Frank Raßmann, Max Flach, Lars Kögler, Toni Schurig, Jonas Gödikmeier, Richard Wolter (64.min Hannes Lauschmann), René Kögler (64.min Timon Laborn), Marvin Georg
Die Torschützen:
1:0 Jonas Gödikmeier (45.min), 1:1 Paul Kühn (73.min)
4:0 Heimerfolg gegen Ebersbach
Am Ende steht ein aus Kreinitzer Sicht standesgemäßer 4:0 Heimerfolg gegen den SV Grün/Weiß Ebersbach auf dem Papier. Danach sah es aber lange Zeit nicht aus, denn die Grün/Weißen konnten nicht an die guten Auftritte der letzten Wochen anknüpfen. Ein Doppelschlag kurz vor der Pause ebnete den Wachsmann-Schützlingen dann aber den Dreier.
Die Gäste, die noch tief im Abstiegskampf stecken, waren mit Sicherheit keine vier Tore schlechter, spielten gut mit, waren dann aber vor dem Tor einfach zu harmlos.
Die Schützlinge von Mike Wachsmann begannen mit viel Schwung, hatten aber Probleme im Spielaufbau. Es wurden falsche Entscheidungen getroffen und somit auch das Tempo aus dem Spiel genommen. Das es dann eine zähe Nummer werden wird, war klar. Erst in der 39. Spielminute gab es Grund zum Jubeln. Toni Schurig erzielte per Kopf den Führungstreffer, der war verdient, keine Frage. Sein achtes Saisontor. Nur drei Minuten später konnte René Kögler auf 2:0 stellen und somit ging es mit der beruhigenden Führung in die Halbzeit.
Nach dem Wechsel änderte sich nicht viel, es war fast eine Kopie des ersten Abschnittes. Nur die Tore fielen jetzt etwas eher. Wieder René Kögler in der 73. Minute und der eingewechselte Arthur Schamber in Minute 78 sorgten dann für den 4:0 Endstand.
Am Ende zählten nur die drei Punkte, und die waren wichtig, denn durch den Patzer der Garsebacher konnte der Abstand auf sechs Punkte vergrößert und damit Platz drei so gut wie gesichert werden.
Die SGK spielte mit:
Mirko Rossmüller, Julius Jacobi, Luca Mitternacht, Sebastian Zipprich, Max Flach (60.min Hannes Lauschmann), Lars Kögler (74.min Richard Wolter), Toni Schurig, Florian Beyer (81.min Timon Laborn), Jonas Gödikmeier, Marvin Georg (60.min Arthur Schamber), René Kögler
Die Torschützen:
1:0 Toni Schurig (39.min), 2:0 René Kögler (42.min), 3:0 René Kögler (73.min), 4:0 Arthur Schamber (78.min)
Derbysieger
Die SG Kreinitz gewinnt auch in der Rückrunde das Derby gegen die SG Canitz! Am Ende steht ein 4:1 für die Grün/Weißen, ein Ergebnis, welches komplett in Ordnung geht und am Ende auch hätte höher ausfallen können. Über die komplette Spielzeit gesehen waren die Gäste aus Kreinitz das bessere Team und ließen im Prinzip nur wenig gute Chancen für die Hausherren zu, doch dazu später mehr.
Vor dem Spiel wurde Toni Schurig, der einige Jahre in Canitz aktiv war, von der SGC für seine Verdienste ausgezeichnet, schöne Geste von den Verantwortlichen.
Nun aber hinein in das Spiel, Coach Mike Wachsmann nahm im Vergleich zum letzten Spiel zwei Umstellungen vor, Zipprich und Flach begannen, dafür mussten Hannes Lauschmann und Florian Beyer auf der Bank Platz nehmen. Die ersten zehn Minuten gehörten den Gästen, Spielkontrolle war vorhanden und man hielt die Canitzer weg vom eigenen Tor. Dann wie aus dem Nichts die erste Großchance im Spiel. Über die linke Seite kam Tom Sadowy ins Spiel, lief allein auf Mirko Rossmüller zu, der den Abschluss aber überragend hielt. Nur vier Minuten später war er aber machtlos, ein starker Ball aus dem Zentrum heraus fand wieder Tom Sadowy, der jetzt die Übersicht behielt und zur Führung traf. Das Spiel war etwas auf den Kopf gestellt, aber es war ja noch genug Zeit, um das noch zu korrigieren. Die Gäste schüttelten sich kurz und weiter ging es. Es gab einen Freistoß im Mittelfeld, René Kögler sieht den einlaufenden Jonas Gödikmeier und führt schnell aus, aber der scheitert freistehend am klasse reagierenden Routinier Reiko Pöschel. Was war das für eine Riesenchance auf den Ausgleich? Aber drei Minuten später sollte der dann fallen. Arthur Schamber wurde im Strafraum gefoult und der Elfmeterpfiff war die logische Konsequenz. Toni Schurig übernahm die Verantwortung und verwandelte ohne Probleme. Auch danach blieben die Gäste am Drücker. Schuss von René Kögler – stark gehalten von Pöschel. Schuss von Lars Kögler – knapp drüber. Die Führung lag in der Luft und sie sollte in der 34. Minute fallen. Perfekter langer Ball von Toni Schurig genau in den Laufweg von René Kögler und der spitzelt den Ball am herauskommenden Pöschel vorbei, in die rechte Ecke. Tolle Aktion von beiden. Es ging munter weiter, starke Vorarbeit von Marvin Georg und wieder war René Kögler der Nutznießer und es stand 3:1 für die Gäste. Kurz vor den Pausenpfiff die nächste Riesengelegenheit für die SGK, jetzt konnte Kögler diese aber nicht nutzen. Mit dem 3:1 ging es in die Halbzeit, bis dahin eine souveräne Vorstellung der Kreinitzer Mannschaft.
Der zweite Abschnitt begann wie der erste endete. Die Gäste sehr konzentriert, versuchten den Ball in ihren Reihen zu halten und dann auch die entscheidenden Zweikämpfe zu gewinnen. Arthur Schamber hatte die erste gute Gelegenheit in Halbzeit zwei, konnte Pöschel aber nicht überwinden. Max Mittenzwei war derjenige, der vielleicht noch etwas Spannung ins Spiel bringen können. Er scheiterte aber aus Nahdistanz am großartig haltenden Roßmüller, der der Ball mit der Fußspitze noch klären konnte. Das Spiel sollte sich trotz der Chance aber nicht ändern, die Gäste waren einfach immer einen Tick schneller, hatten die bessere Spielanlage und somit ergaben sich zwangsläufig auch Chancen. Eine dieser hatte wieder Arthur Schamber, der brachte in der 70. Minute aber das Kunststück fertig, den Ball aus 5m Torentfernung über das Fangnetz und über den Zaun zu schießen. Drei Minuten später machte er es aber besser und überwand Reiko Pöschel zum 4:1. Auch hier war Marvin Georg beteiligt. Erneut ein starkes Spiel vom 21jährigen. Das Spiel nun natürlich entschieden und so richtige Derbystimmung kam nicht mehr auf, zu klar war der Spielverlauf. Die Gastgeber ergaben sich ihrem Schicksal und die restlichen Minuten plätscherten mehr oder weniger dahin. Florian Beyer hatte noch einen Riesen auf dem Schlappen, traf aus Nahdistanz aber nur den Querbalken. Dann war Schluss und das Spiel fand einen verdienten Sieger, darüber gibt es auch keine zwei Meinungen.
Die SGK spielte mit:
Mirko Roßmüller, Luca Mitternacht, Julius Jacobi, Sebastian Zipprich, Max Flach (71.min Richard Wolter), Arthur Schamber, Jonas Gödikmeier, Lars Kögler, Toni Schurig, Marvin Georg (88.min Timon Laborn), René Kögler (82.min Florian Beyer)
Die Torschützen:
1:0 Tom Sadowy (14.min), 1:1 Toni Schurig (22.min), 1:2 René Kögler (34.min), 1:3 René Kögler (36.min), 1:4 Arthur Schamber (73.min)
Glücklicher Dreier gegen Lampertswalde
Das es ein unbequemes Spiel wird, darauf war man vorbereitet. Dass es nach dem komfortablen drei-Tore-Vorsprung aber dann doch noch einmal eng wird, damit hatte mit Sicherheit keiner gerechnet.
Vor dem Spiel gab es einige Besetzungsprobleme, so fehlten mit Mitternacht, Zipprich und Flach gleich drei Abwehrspieler und Trainer Mike Wachsmann musste hinten einiges umbauen. Das Spiel begann zäh, die Hausherren klar spielbestimmend, ohne jedoch zu glänzen oder sich Torgelegenheiten herauszuspielen. Dann aber doch die Führung, über die linke Seite ging die Post ab, Arthur Schamber schneller als sein Gegenspieler, Pass in die Mitte und Florian Beyer versenkt die Kugel im Netz. Kurz darauf hatten wieder Arthur Schamber und Marvin Georg die Chance zu erhöhen. Erst in der 32. Spielminute kamen die Gäste mal gefährlich vor das Kreinitzer Tor, aber gleich richtig. David Bittner zog mal ab und der Ball klatschte an den Pfosten. Das nächste Tor fiel auf der anderen Seite. Langer Ball von Toni Schurig, die Gästeabwehr inclusive Torwart Bloßfeld nicht auf der Höhe und René Kögler nutzte die Situation zu seinem 40. Saisontreffer. Es sollte noch besser kommen, es folgte ein richtig stark heraus gespieltes Tor. Marvin Georg steckt einen traumhaften Pass auf René Kögler durch, der sofort rüber zu Arthur Schamber und es stand 3:0. Das war dann zu diesem Zeitpunkt auch nicht unverdient. Aber die Gäste blieben dran, nach einem Konter stand auf einmal Nico Maschinski frei vor Roßmüller, der aber stark hielt. Auch wenn es sehr stark abseitsverdächtig aussah, die Fahne blieb unten, der Treffer hätte gezählt. Das letzte Highlight im ersten Abschnitt setzte dann noch einmal Marvin Georg, mit seinem Schuss aus 20m Torentfernung traf er aber nur den Pfosten.
Mit dem 3:0 war das Spiel entschieden, so dachten sicher die meisten der anwesenden Zuschauer in Kreinitz. Es sollte aber nicht so sein, denn es entwickelte sich tatsächlich noch ein echter Krimi. Die Hausherren kamen nun nicht mehr rein in diese Partie und machten viele Fehler. Die Laufbereitschaft fehlte und im Spielaufbau blieb vieles nur Stückwerk. Als in der 53. Spielminute Marvin Georg den Ball unglücklich an die Hand bekam und Schiedsrichter Putz auf Elfmeter entschied, war klar, dass dies noch eine zähe Angelegenheit werden könnte. Bittner verwandelte den Strafstoß und die Gäste waren wieder im Spiel. Sie waren nun auch aktiver und stellten die Hausherren vor Probleme. Nur über schnelle Gegenstöße kam man nun in die gefährlichen Regionen, bei einem dieser scheiterte Florian Beyer an Gästetorwart Bloßfeld. Zehn Minuten vor dem Ende der Anschlusstreffer zum 2:3, Justin Kutzner erzielte diesen und nun wurde es richtig spannend. Die Gäste warfen alles nach vorn, mit Glück und Geschick konnte der knappe Vorsprung aber über die Zeit gebracht werden und die drei Punkte waren eingefahren.
Glanzlos, glücklich, keine Frage. Aber danach fragt am Ende keiner mehr. Das vierte Spiel in Serie wurde gewonnen und somit Platz drei gefestigt.
Die SGK spielte mit:
Mirko Roßmüller, Hannes Lauschmann (85.min Toni Bosse), Jonas Gödikmeier, Marvin Georg, Julius Jacobi, Toni Schurig, Lars Kögler, Arthur Schamber, Richard Wolter (70.min Lucas Scheffler), René Kögler, Florian Beyer (89.min Timon Laborn)
Die Torschützen:
1:0 Florian Beyer (15.min), 2:0 René Kögler (33.min), 3:0 Arthur Schamber (35.min), 3:1 David Bittner (54.min), 3:2 Justin Kutzner (80.min)
5:1 Auswärtserfolg in Lommatzsch
Die SG Kreinitz gewinnt auch in Lommatzsch und damit das dritte Spiel in Folge.
Verdient war es allemal, auch auf Grund der Leistungssteigerung im zweiten Abschnitt. An das gute Spiel gegen den FV Gröditz konnte das Team aber nicht anknüpfen.
Das Spiel gegen das Ligaschlusslicht begann gut, bereits mit dem zweiten Angriff konnte Marvin Georg nach Vorarbeit von Arthur Schamber die Führung erzielen. Da waren gerade einmal 5 Minuten gespielt. Es entwickelte sich in der Folge ein eher zerfahrenes Spiel mit vielen Fehlern auf beiden Seiten. Die besseren Chancen hatte in dieser Phase sogar der LSV, die größte sicher durch Tobias Geldner. Er konnte aber einen Fehler von Mirko Roßmüller nicht nutzen und schoss am leeren Tor vorbei. Dann versuchte es Stefan Schulz nach einer Flanke von der linken Seite, setzte den Ball aber über das Tor. Kurze Zeit später dann mal wieder die Gäste, Renè Kögler scheiterte aber am aufmerksamen Enrico Schade im LSV-Tor. Dann sollte aber doch der Ausgleich fallen, Fehler von Max Flach und Jonas Gödikmeier im Spielaufbau und mit einem einzigen Pass durch die Mitte war Geldner durch und ließ Roßmüller keine Chance. Mit Jerome Wolf, Florian Wohlfahrt und wiederum Geldner hatte der LSV sogar die Chance zur Führung. In dieser Phase war der LSV dem zweiten Tor näher als die Gäste. Aber die Grün/Weißen kamen zurück. Erneut war es Marvin Georg, der aus Nahdistanz den Ball über die Linie drückte. René Kögler war der Vorlagengeber. Dann ging es in die Halbzeit und es gab doch einiges zu besprechen.
Nach dem Wechsel waren die Kreinitzer sofort am Drücker, Riesenchancen binnen einer Minute. Aber weder Arthur Schamber, noch Marvin Georg und auch nicht Toni Schurig brachten die Kugel über die Linie. Das waren Riesendinger. Der LSV versuchte nun wieder etwas Druck aufzubauen und genau in diese Phase hinein gelang den Gästen ein blitzsauberer Konter. Ballgewinn im Zentrum und dann ging die Post ab. In Überzahl lief man in Richtung Lommatzscher Tor, über Jonas Gödikmeier kam schlussendlich der Ball zu René Kögler und der ließ Schade keine Chance. Nur 4 Minuten später das endgültige KO für den LSV. Ein langer Ball von Mirko Rossmüller landete bei René Kögler, der ließ durch zu Marvin Georg und ohne Mühe erzielte er seinen dritten Treffer im Spiel. Klasse! Der LSV ist aber bekannt dafür, dass er nie aufgibt und weiter dranbleibt. Zwei Chancen sollte es auch noch geben, Stefan Schulz scheiterte mit einem platzierten Kopfball an Roßmüller und Tobias Geldner schob den Ball nach einem tollen Solo am Tor vorbei. Der nach langer Verletzungspause erstmals wieder eingewechselte Florian Beyer machte dann den Deckel drauf. Über die linke Seite freigespielt, war er allein vor Enrico Schade und traf unter die Latte zum 1:5 Endstand.
Durch den Patzer des TSV Garsebach in Lampertswalde konnte man somit Platz drei festigen und sich wieder drei Punkte Vorsprung erspielen. Man sollte aber gewarnt sein, der SV Lampertswalde wird am Sonntag in Kreinitz zu Gast sein. Der LSV hingegen geht schweren Zeiten entgegen und man ist mittendrin im Abstiegskampf.
Die SGK spielte mit:
Mirko Roßmüller, Luca Mitternacht, Julius Jacobi, Max Flach, Sebastian Zipprich (70.min Hannes Lauschmann), Toni Schurig, Lars Kögler, Arthur Schamber (80.min Florian Beyer), Jonas Gödikmeier, René Kögler, Marvin Georg
Die Torschützen:
0:1 Marvin Georg (5.min), 1:1 Tobias Geldner (23.min), 1:2 Marvin Georg (34.min), 1:3 René Kögler (54.min), 1:4 Marvin Georg (58.min), 1:5 Florian Beyer (85.min)
Sieg im Spitzenspiel
Die Kreinitzer Mannschaft hat ihre Anhänger in den letzten Wochen nicht gerade verwöhnt. Mit Leistungen teils unter der Grasnarbe wurden die Nerven derer arg strapaziert und Unruhe machte sich breit. Bei vier Niederlagen in der Rückrunde ist das auch wenig verwunderlich. In Weinböhla konnte man aber die ersten Schritte in die richtige Richtung erkennen und nun, im Spitzenspiel gegen den Ligaprimus aus Gröditz, war die SGK wieder da. Endlich wieder Fußball mit Herz und Leidenschaft, Disziplin und Charakter, so muss es sein!
In einem richtig gutklassigen und spannenden Spitzenspiel besiegte die SGK den FV Gröditz verdient mit 4:2, war vor dem Tor etwas effizienter und profitierte auch von fatalen Defensivfehlern des FVG. Die gut 200 Zuschauer bekamen bei bestem Fußballwetter herrliche Tore zu sehen und kamen somit voll auf ihre Kosten.
Das Spiel selbst begann mit einer halbstündigen Verspätung. Beim Aufwärmen verletzte sich FVG-Keeper Nick Enters schwer an der Schulter und musste mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden. Auch von dieser Stelle aus wünschen wir Nick Enters gute Besserung und eine schnelle Genesung. Dann sollte es aber losgehen und der erste Paukenschlag kam schon in der 8. Minute. Angriff über die rechte Seite, Jonas Gödikmeier spielt scharf in die Mitte und am langen Pfosten steht Arthur Schamber, der den Ball zur Führung über die Linie drückt. Nur zwei Minuten später eine fast identische Situation, wieder spielt Gödikmeier der Ball in die Mitte, wo aber Kögler und Schamber knapp verpassen. Die Hausherren spielte aus einer eher defensiveren Grundausrichtung heraus und ließen den FVG spielen. Dieser hatte somit natürlich mehr Ballbesitz, kam aber vorerst zu keinen klaren Abschlüssen. Aber sie wurden stärker und die Kreinitzer Defensivabteilung hatte nun richtig was zu tun. Von Stefan Nollau und Tom Nehrig ausgehend, ging es im Minutentakt in Richtung Kreinitzer Tor. Aber erst in der 31. Minute musste Mirko Roßmüller das erste Mal so richtig zupacken, einen Schuss von der rechten Seite hielt er glänzend.
Inmitten dieser Drangphase waren sich dann Eric Heyne und Christopher Schob nicht so wirklich einig und darauf lauert ein Stürmer wie René Kögler natürlich. Klasse ausgenutzt und zum 2:0 verwandelt. Da waren 38 Minuten gespielt und nein, die erste Halbzeit damit noch nicht vorbei. Es kam noch was und der Wahnsinn nahm seinen Lauf! In der Schlussminute zieht ein Gröditzer mal einfach ab, Roßmüller lenkt den Ball mit einer Riesenparade an die Torumrandung, Stefan Nollau läuft nach und schiebt den Ball über die Linie. Für den FVG ein immens wichtiger Treffer so kurz vor der Pause. Aber es sollte nicht der letzte sein, denn einer wollte nicht, dass es „nur“ mit der knappen Führung in die Halbzeit geht, und der hieß Arthur Schamber! Nach dem Anstoß kam der Ball zu ihm auf die linke Seite, er spielte seinen Gegenspieler aus und lief der völlig indisponierten Dreierkette mal einfach davon und setzte frei vor Schob die Kugel oben rechts in den Knick. Unglaublich und nun Riesenjubel unter den Kreinitzer Fans. Der alte Abstand war wieder hergestellt und dann ging es auch in die Pause.
Nach dem Wechsel waren die Hausherren gleich hellwach und schon in der 48. Minute gab es die Riesenchance zum 4:1. Marvin Georg setzte den Ball aber an die Latte, Glück für den FVG in dieser Szene. Wenig später war es dann aber passiert, ein weiter Einwurf von Toni Schurig kam in den Strafraum der Gäste, René Kögler setzte zum Fallrückzieher an, traf ihn perfekt und drin war das Ding. Ein sensationelles Tor und Kreinitz war ein Tollhaus! Sein 38. Saisontreffer und ich bin mir sicher, dass sich die meisten in seinem Alter bei so einer Aktion richtig weh tun. Aber er hat es eben einfach drauf! Die Gäste kurz geschockt und auch ein wenig ratlos. Trainer Lars Richter reagierte, brachte mit Petzold und Steffen frische Kräfte und nein, der FVG gab sich nicht geschlagen. Man hatte wieder mehr Ballkontakte und Chancen kamen, so scheiterte Kutsche am stark haltenden Roßmüller und nur drei Minuten später gab es den nächsten Riesen für die Gäste. Die nun nachlassenden Kräfte bei einigen Akteuren waren nicht mehr zu übersehen, sind aber auch zu erklären. Die Verletzungsmisere ist die eine, grippale Geschichten die andere und mit Julius Jacobi stand einer auf dem Platz, der erst am Tag zuvor aus dem Australien-Urlaub gelandet war. Dann wurde es noch einmal richtig spannend, denn nach Rücksprache mit seinem Assistenten gab Schiedsrichter Nils Jung Elfmeter für die Gäste. Florian Pfenning verwandelte ohne Probleme und es waren noch mindestens sieben Minuten zu spielen. Geht da noch was? Nein! Nun wurde alles kompromisslos verteidigt und auch die dreiminütige Nachspielzeit überstand man schadlos.
Dann war es geschafft, Riesenjubel unter den Kreinitzer Anhängern, das Ergebnis nach den letzten Wochen sicher eine kleine Überraschung. Verdient ist es aber allemal!
Man kann nur den Hut vor allen beteiligten Akteuren ziehen, trotz Personalnot, Erkrankungen, Verletzungen dann eine solche Leistung abzuliefern, verdient absoluten Respekt!
Die Trainerstimmen:
Mike Wachsmann:
Ich habe es den Jungs auch schon gesagt, dass ich richtig stolz auf Sie bin. Die letzten Wochen waren nicht einfach, aber vieles haben wir uns selbst zuzuschreiben. Heute hat einfach alles gepasst, wir haben über weite Strecken sehr diszipliniert gespielt, die Jungs haben das, was wir uns vorgenommen hatten, gut umgesetzt, und somit ist der Sieg in meinen Augen auch absolut verdient. Jetzt genießen wir Ostern und ich hoffe das danach auch der ein oder andere Verletzte zurückkommt. Dann wollen wir noch einmal angreifen und den zweiten Teil der Rückrunde etwas erfolgreicher gestalten.
Lars Richter:
„Wie schon bei der Niederlage in Riesa haben wir auch hier den Gegner zu einfachen Toren eingeladen. Alle Gegentore entstehen durch individuelle Fehler von uns. Auf der anderen Seite haben wir zahlreiche gute Chancen liegengelassen. Insgesamt eine Leistung mit der wir nicht zufrieden sein können. Jetzt heißt es nochmal Kräfte sammeln über das freie Osterwochenende, um dann die letzten Spiele wieder bessere Leistungen in allen Mannschaftsteilen zeigen zu können. Auch an dieser Stelle nochmal gute Besserung an unseren Torwart Nick Enters der sich bei der Erwärmung verletzt hat.“ (Quelle:www.fv-groeditz.de)
Die SGK spielte mit:
Mirko Roßmüller, Max Flach, Sebastian Zipprich, Julius Jacobi, Luca Mitternacht, Lars Kögler, Toni Schurig, Jonas Gödikmeier, Arthur Schamber (89.min Hannes Lauschmann), René Kögler, Marvin Georg
Die Torschützen:
1:0 Arthur Schamber (8.min), 2:0 René Kögler (38.min), 2:1 Stefan Nollau (45+1.min), 3:1 Arthur Schamber (45+3.min), 4:1 René Kögler (55.min), 4:2 Florian Pfennig (82.min)
Endlich wieder drei Punkte
Nach zuletzt drei Niederlagen in Folge konnte das Kreinitzer Team am Wochenende in Weinböhla wieder einen Dreier landen. Mit argen Personalproblemen angereist, musste man zu ungewöhnlichen Maßnahmen greifen. So stellte sich Chefcoach Mike Wachsmann in den Dienst der Mannschaft und stand selbst von Beginn an auf dem Feld. Eine Entscheidung, welche sich im Nachhinein als richtig herausstellen sollte. Mit seiner Erfahrung verlieh er der Kreinitzer Abwehr etwas mehr Stabilität, auch wenn die 4 Gegentore, dass vielleicht etwas anders darstellen. An dieser Stelle auch Danke an die Spieler der zweiten Mannschaft, die seit einigen Wochen mit ranmüssen, um die Lücken zu schließen.
Die Grün/Weißen wollten die Auftritte der letzten Wochen vergessen machen, einfacher Fußball war die Devise und von Beginn an war der Wille spürbar. Zweikämpfe wurden gewonnen und die Einstellung stimmte. Das erste Tor erzielte aber der TuS Weinböhla, Maurice Mögel war der Torschütze. In der Folge entwickelte sich ein abwechslungsreiches Spiel, mit Vorteilen für die Gäste, die auch die besseren Torchancen hatten. Allerdings fiel das nächste Tor wieder auf der anderen Seite. Nach einem Freistoß bekam man den Ball nicht richtig weg und Fritz Reiser war am Ende der Nutznießer und stellte auf 2:0, 39 Minuten waren da gespielt. Die Kreinitzer Mannschaft zeigte aber eine tolle Moral und gab sich nicht geschlagen. Mit einen Schuß aus gut 25m Torentfernung traf Toni Schurig in der 41. Minute zum Anschluss und nur zwei Minuten später René Kögler zum Ausgleich. Das war verdient und somit ging es nach der Pause von vorn los.
Die Gäste schafften es dann, den Schwung aus Halbzeit 1 mit rüber in den zweiten Abschnitt zu nehmen. Es ging gut los und Marvin Georg schaffte es im zweiten Anlauf den Ball in der 48.min über die Linie zu drücken und die SGK führte. Begünstigt durch eine Umstellung in der Abwehr des TuS gab es nun einige Lücken, welche man nutzen konnte. René Kögler stellte auf 4:2 und man fragte sich, ob Weinböhla noch einmal kommt oder Spiel seine Vorentscheidung hatte. Die Gäste spielten diszipliniert weiter, auch wenn nicht alles gelang, ließ man nichts Großes zu. Ganz im Gegenteil, eine viertel Stunde vor Schluss gelang René Kögler mit seinem 36. Saisontreffer das 5:2 und sieben Minuten später erhöhte Richard Wolter sogar noch auf 6:2. Durch einen sehr schmeichelhaften Handelfmeter erzielten die Einheimischen noch das 3:6, Steve Reimann der Torschütze und fast mit dem Schlusspfiff durch Balszuweit das 4:6. Mehr sollte aber nicht passieren, denn Schiedsrichter Baier pfiff pünktlich ab und die Kreinitzer Leidenszeit hat vorerst ein Ende.
Drei Punkte waren eingefahren und etwas Selbstvertrauen vor dem Duell gegen den Spitzenreiter konnte auch getankt werden. Bleibt zu hoffen, dass bis zum Sonntag der ein oder andere wieder zurückkommt und sich das Lazarett wieder etwas lichtet.
Die SGK spielte mit:
Mirko Roßmüller, Mike Wachsmann, Luca Mitternacht, Sebastian Zipprich, Hannes Lauschmann, Toni Schurig, Lars Kögler, Richard Wolter (84.min Paul Mallok), Arthur Schamber (88.min Tim Rahn), René Kögler, Marvin Georg (89.min Timon Laborn)
Die Torschützen:
1:0 Maurice Mögel (5.min), 2:0 Fritz Reiser (39.min), 1:2 Toni Schurig (41.min), 2:2 René Kögler (43.min), 2:3 Marvin Georg (48.min), 2:4 René Kögler (52.min), 2:5 René Kögler (75.min), 2:6 Richard Wolter (82.min), 3:6 Steve Reimann (85.min), 4:6 Fritz Balszuweit (90.min)
Dritte Niederlage in Folge
Erneut enttäuschend verlief der Auftritt der Kreinitzer Mannschaft am Sonntag gegen den Berbisdorfer SV, die, ohne zu glänzen mit 4:1 gewannen.
Vor allem die personelle Situation treibt dem Kreinitzer Coach Mike Wachsmann die Sorgenfalten tief ins Gesicht und macht es für die kommenden Spiele nicht einfacher. Aber das ist nur ein Teil der Wahrheit, denn auch die Leistungen der eingesetzten Akteure sind derzeit eines Spitzenteams der Kreisoberliga nicht würdig. Da gibt es mit Blick auf die Spiele bis Ostern eine Menge aufzuarbeiten.
Zum Spiel selbst, die Einheimischen begannen gut und hatten gleich zu Beginn die Führung auf dem Fuß, die René Kögler aber nicht nutzen konnte. Anders die Gäste, nach einem Eckball konnte Hagen Grafe per Kopf zur Führung treffen. Nach einem Fehler in der Kreinitzer Innenverteidigung erzielte Zakarov das 2:0 und somit ging es auch in die Pause.
Nach dem Wechsel war das Bemühen der Kreinitzer Mannschaft erkennbar, man ließ aber klarste Torgelegenheiten ungenutzt und so kam es wie es kommen musste. Man lief in Konter und die Gäste nutzten diese eiskalt. Schirdewan und Zakarov erhöhten auf 4:0. Mit seinem 33. Saisontreffer konnte René Kögler in der 86. Minute zumindest noch den Ehrentreffer erzielen.
Dies war die dritte Niederlage in Folge, und das gab es in Kreinitz lange nicht. Nun sind Lösungen gefragt, die nächsten Aufgaben werden nicht einfacher.
Die SGK spielte mit:
Mirko Roßmüller, Luca Mitternacht, Marvin Georg (87.min Mike Wachsmann), Sebastian Zipprich, Max Flach (67.min Hannes Lauschmann), Toni Schurig, Lars Kögler (73.min Toni Bosse), Arthur Schamber, Richard Wolter, René Kögler, Alex Pätzold
Die Torschützen:
0:1 Hagen Grafe (9.min), 0:2 Georgij Zakarov (20.min), 0:3 Robert Schirdewan (62.min), 0:4 Georgij Zakarov (82.min), 1:4 René Kögler (86.min)
Verrücktes Spiel in Meißen
Ein verrücktes Spiel erlebten die Zuschauer am Samstag in Meißen auf dem Juteplan.
Ein Spiel, welches die Kreinitzer Mannschaft einfach nicht verlieren darf, mit 6:7 unterlag man beim SV Fortschritt Meißen-West. Darf man ein Spiel verlieren, wenn man auswärts sechs Tore schießt? Diese Frage darf sich jeder selbst beantworten und vor allem die Akteure sollten dann doch mal ernsthaft darüber nachdenken. Auch wenn man personell arg gebeutelt die Reise nach Meißen antrat, ist es noch immer unerklärlich.
Bereits nach elf Minuten führte man mit durch Tore von Schamber und Müller mit 2:0 und alles schien nach Plan zu verlaufen. Auch den Anschlusstreffer von Hempel konnte man verschmerzen, denn René Kögler stellte den zwei Tore Vorsprung wieder her. Dann kamen die verrückten zehn Minuten vor der Halbzeit, Schmalfuß zum 2:3, Kögler stellt auf 2:4. Aber eine Halbzeit geht nun mal 45 Minuten, genau in dieser erzielt Arnds das 3:4 und in der Nachspielzeit köpft Toni Schurig ins eigene Tor und es steht 4:4. Unfassbar!
Es sollte noch schlimmer kommen, gleich nach dem Wechsel das 5:4 für Meißen, Dominic Schneck der Torschütze. Es ging munter weiter und die Gäste völlig von der Rolle, Arnds und Wild stellten auf 7:4 für die Domstädter. Schluss war aber noch nicht, denn auf einmal kamen die Gäste zurück, Schamber konnte zweimal treffen und es stand nur noch 6:7. Chancen zum Ausgleich waren da, aber durch die gelb/rote Karte für Kassner schwächte man sich selbst und musste in Unterzahl die letzte viertel Stunde absolvieren.
Die zweite Niederlage in Folge, die dritte der Rückrunde. Da auch die Verfolger patzten, bleibt das Kreinitzer Team auf Rang drei, man sollte aber schnellstens wieder auf die richtige Spur abbiegen.
Die SGK spielte mit:
Joel Fabien Knorr, Jonas Gödikmeier, Lars Kögler, Lars Kassner, Florian Beyer (67.min Richard Wolter), Frank Raßmann, Toni Schurig, Arthur Schamber (85.min Toni Bosse), Sebastian Zipprich, René Kögler, Nico Müller
Die Torschützen:
0:1 Arthur Schamber (2.min), 0:2 Nico Müller (11.min), 1:2 Lukas Hempel (16.min), 1:3 René Kögler (34.min), 2:3 Toni Schmalfuß (35.min), 2:4 René Kögler (42.min), 3:4 Marcel Arnds (45.min), 4:4 Toni Schurig (ET 45+1.min), 5:4 Dominic Schneck (47.min), 6:4 Marcel Arnds (51.min), 7:4 Pascal Silvio Wild (56.min), 7:5 Arthur Schamber (57.min), 7:6 Arthur Schamber (68.min)
Heimniederlage gegen Zabeltitz
Einen komplett gebrauchten Tag erwischte gestern die Kreinitzer Mannschaft und verlor absolut verdient mit 0:2 gegen den FV Zabeltitz.
Vor allem der Auftritt in Halbzeit eins wirft dann doch einige Fragen auf, zwei gute Chancen gleich zu Beginn des Spiels, das war es aber auch. Die Gäste kämpften verbissen um jeden Ball und gingen folgerichtig durch Paul Hausmann in Führung. Tom Kschwiwan konnte diese sogar ausbauen, nach einem kapitalen Missverständnis zwischen Lauschmann und Schamber stand er frei vor Roßmüller und verwandelte sicher.
Nach dem Wechsel war zumindest das Bemühen der Kreinitzer Mannschaft erkennbar, nun wehrte man sich und versuchte das Spiel noch zu drehen. Allerdings schwächte man sich dann auch noch selbst, der bereits verwarnte Max Flach musste in Minute 52 mit der Ampelkarte vom Platz. Klare Torchancen sollte es auch nicht mehr geben und somit konnte der FV Zabeltitz den Sieg nach Hause bringen.
Die SGK spielte mit:
Mirko Roßmüller, Max Flach, Julius Jacobi, Luca Mitternacht, Hannes Lauschmann (66.min Marvin Georg), Arthur Schamber, Jonas Gödikmeier, Lars Kögler, Nico Müller (46.min Alex Pätzold), Toni Schurig, René Kögler
Die Torschützen:
0:1 Paul Hausmann (22.min), 0:2 Tom Kschiwan (35.min)
Klarer Heimsieg im Verfolgerduell
Das Verfolgerduell fand gestern einen klaren Sieger. Mit 7:1 gewann die SG Kreinitz gegen den TSV Garsebach und schon sich somit wieder auf Rang 3. Bei bestem Fußballwetter war die Partie praktisch schon nach einer guten viertel Stunde entschieden, denn da stand es bereits 3:0 für die Gastgeber.
René Kögler eröffnete schon in der 6. Minute den Torreigen und legte drei Minuten später nach. Mit einem satten Schuß in den Knick erzielte Arthur Schamber das dritte Tor. Die Gäste, bei denen man das Fehlen einiger Stammkräfte merkte, waren komplett mit Defensivarbeit beschäftigt und kamen nur selten mal aus der eigenen Hälfte heraus. Erneut war es dann René Kögler, der in der 29. Minute das 4:0 erzielte. Ein lupenreiner Hattrick des Kreinitzer Torjägers.
Nach dem Wechsel ging es gleich weiter, der eben eingewechselte Alex Pätzold per Kopf und dann wieder René Kögler stellten auf 6:0. Den Ehrentreffer für die Gäste konnte Artur Hebold erzielen, der änderte aber nichts am weiteren Spielverlauf. Auch in der letzten halben Stunde waren die grün/weißen klar tonangebend und somit war der nächste Treffer nur eine Frage der Zeit. Der fiel dann eine viertel Stunde vor Abpfiff und wieder war René Kögler der Torschütze. Sein fünfter Treffer im Spiel und das schon zum zweiten Mal in dieser Saison, so nebenbei sein 30. Saisontreffer! Unfassbar diese Quote, diese Leistung.
Überpünktlich pfiff dann Schiedsrichter Christian Dolle, der wenig Mühe mit diesem Spiel hatte, ab. Der Kreinitzer Trainer Mike Wachsmann war sehr angetan vom Auftritt seiner Mannschaft. Die eingeforderte Reaktion nach dem Spiel in Riesa kam und der Matchplan wurde umgesetzt. So kann es weiter gehen, die nächste Aufgabe am kommenden Sonntag heißt Zabeltitz und auch die sollte mit der gleichen Einstellung angegangen werden.
Die SGK spielte mit:
Mirko Roßmüller, Luca Mitternacht, Julius Jacobi (79.min Marvin Georg), Hannes Lauschmann (50.min Alex Pätzold), Max Flach, Nico Müller, Lars Kögler, Arthur Schamber (79.min Richard Wolter), Jonas Gödikmeier, Toni Schurig (79.min Dustin Louis Haftmann), René Kögler
Die Torschützen:
1:0 René Kögler (6.min), 2:0 René Kögler (9.min), 3:0 Arthur Schamber (14.min), 4:0 René Kögler (29.min), 5:0 Alex Pätzold (55.min), 6:0 René Kögler (57.min), 6:1 Artur Hebold, 7:1 René Kögler (76.min)
Niederlage zum Rückrundenauftakt
Verdient gewann die Landesliga-Reserve der BSG Stahl Riesa am Samstag, den mit Spannung erwarteten, Rückrundenauftakt in der Kreisoberliga. Über die gesamte Spielzeit hinweg waren sie die bessere Mannschaft und profitierten dabei auch von haarsträubenden individuellen Patzern der Kreinitzer Hintermannschaft. Schon in der zweiten Spielminute konnte Benito Teinze sein Team in Führung bringen. Nur neun Minuten später der Ausgleich durch René Kögler. Dann kam eigentlich die beste Phase im Spiel der Gäste und inmitten dieser fiel die abermalige Führung für die BSG durch Lennox Schubert, die Pascal Suschko kurz vor dem Pausenpfiff sogar noch erhöhen konnte.
Auch nach dem Wechsel blieben die Hausherren das aktivere Team, konnten aber kein Kapital daraus schlagen. Eine viertel Stunde vor Schluss keimte noch einmal etwas Hoffnung auf Seiten der Gäste auf, denn René Kögler konnte einen kapitalen Schnitzer von Dirk Thieme zum Anschluss nutzen. Aber Niklas Noah Pohl stellte sieben Minuten vor dem Abpfiff den alten Abstand wieder her und traf zum 4:2 Endstand.
Die SGK spielte mit:
Mirko Roßmüller, Luca Mitternacht, Julius Jacobi, Jonas Gödikmeier, Max Flach, Toni Schurig, Frank Raßmann (70.min Nico Müller), Arthur Schamber, Florian Beyer (30.min Lars Kögler), René Kögler, Tom-Eric Frank
Die Torschützen:
1:0 Benito Teinze (2.min), 1:1 René Kögler (11.min), 2:1 Lennox Schubert (32.min), 3:1 Pascal Suschko (45.min), 3:2 René Kögler (76.min), 4:2 Niklas Noah Pohl (83.min)
Platz drei bei Futsal-HKM
Licht und Schatten bei der Futsal-HKM für unsere beiden Teams.
Die Spielgemeinschaft Gohlis/Kreinitz 2./Röderau-Bobersen lieferte einen beherzten und guten Auftritt ab. Der jüngsten Mannschaft im Turnier fehlte lediglich in einigen Situationen etwas Spielglück, am Ende belegten die Schützlinge von Hans-Dieter Dräger und Michael Winter den 6. Platz.
Absolut enttäuschend dagegen der Auftritt unserer ersten Garnitur, welche im Turnier nur in einem einzigen Spiel richtig überzeugen konnte. Viel zu wenig, um am Ende ganz vorn zu landen. Schlussendlich kam man auf Platz drei ein, da hatte man sich mehr erhofft.
Neuer Hallenkreismeister wurde die SG Canitz, auf Platz zwei kam wie im Vorjahr der SV Strehla.
Erfreulicherweise konnte man aber bei den Einzelehrungen abräumen, so wurde Mirko Roßmüller bester Torwart und Toni Bosse, der bei der Spielgemeinschaft mit am Ball war, bester Spieler des Turniers. Herzlichen Glückwunsch.
+++ AH-Ü35 verteidigt HKM-Titel +++
Am vergangenen Sonntag konnte unsere Ü35-AH Vertretung ihren Hallenkreismeistertitel verteidigen.
Mit 2 Siegen und 1 Unentschieden zog man als Gruppenerster ins Halbfinale ein. Im Halbfinale setzte man sich gegen den späteren Dritten, den SV Strehla durch.
Im Finale kam es dann zum Duell mit der SpG Großenhain/Zabeltitz. Bereits in der Gruppenphase traf man aufeinander. Mit der besten Turnierleistung konnte man sich mit 6:0 durchsetzen und den HKM-Titel feiern.
Gelungener Jahresabschluss
Sehr souverän spielte die Kreinitzer Mannschaft am Sonntag in Barnitz und holte sich beim LSV drei wichtige Auswärtspunkte. Auch wenn man mit einigen Besetzungsproblemen die Reise nach Barnitz antrat, es standen nur zwei Wechselspieler zur Verfügung, sollte man dies im Spiel nicht wirklich merken.
Vor allem der erste Abschnitt war ein Spiel auf ein Tor, es wurde hoch angelaufen und somit kamen die Hausherren kaum aus Ihrer eigenen Hälfte. Nur ein einziges Mal musste der Kreinitzer Keeper mal zupacken. René Kögler erzielte bereits in der 8. Minute die Führung, Florian Beyer legte 6 Minuten vor dem Pausenpfiff nach. Mit dem 0:2 waren die Hausherren noch gut bedient.
Nach dem Wechsel ließen dann die Gäste die letzte Konsequenz vermissen und somit konnte der LSV auch das ein oder andere Mal gefährlich vor Roßmüller auftauchen. Bei nun immer schwierigeren Platzbedingungen sollte dann ein Elfmeter für die Entscheidung sorgen. Nach einem klaren Handspiel zeigte Schiedsrichter Sittig auf den Punkt und Toni Schurig verwandelte ohne Probleme. Christian Eichner konnte für seine Farben zwar noch den Anschluss erzielen, aber René Kögler sorgte dann mit seinen Saisontreffern 22 und 23 für den 1:5 Endstand.
Damit überwintert das Kreinitzer Team mit 26 Punkten auf Rang drei, nach dem schwierigem und holprigen Start in die Saison kann man damit durchaus zufrieden sein.
Die SGK spielte mit:
Mirko Roßmüller, Frank Raßmann, Luca Mitternacht, Julius Jacobi, Hannes Lauschmann, Max Flach, Lars Kögler (67.min Nico Müller), Arthur Schamber, Florian Beyer, Toni Schurig, René Kögler (80.min Timon Laborn)
Die Torschützen:
0:1 René Kögler (8.min), 0:2 Florian Beyer (39.min), 0:3 Toni Schurig (63.min), 1:3 Christian Eichner (67.min), 1:4 René Kögler (71.min), 1:5 René Kögler (79.min)
Aus im Viertelfinale
Schade! Es hat leider nicht gereicht.
Unsere SpG. Gohlis/Kreinitz 2./Röderau Bobersen scheiterte am Buß- und Bettag am Lommatzscher SV mit 1:3 und verpasste somit auch den Einzug ins Halbfinale.
Trotz einer großartigen kämpferischen Leistung und mit dicken Torchancen in Halbzeit eins, einem Pfostentreffer, reichte es am Ende nicht. Zudem fehlte auch das Schiedsrichterglück, denn Paul-Justin Müller hatte nicht seinen besten Tag erwischt und hatte so manche Probleme mit diesem Spiel.
Lucas Scheffler brachte seine Farben bereits in der 11. Minute in Führung, damit ging es auch in die Halbzeit. Florian Wohlfahrt konnte dann kurz nach dem Wiederanpfiff den Ausgleich erzielen. Trotzdem kamen die Gäste nicht wirklich in Schwung, die zwei Klassen tiefer spielende Spielgemeinschaft hielt dagegen und haute alles raus. Am Ende war aber der Kreisoberligist cleverer und erzielte in der 84. Minute durch den Altmeister Jerome Wolf das 2:1 und damit die Entscheidung. Den dritten Treffer erzielte Tobias Geldner nach einem Konter gegen weit aufgerückte Hausherren.
Kopf hoch Jungs, ihr habt eine tolle Pokalsaison gespielt und könnt stolz auf Euch sein!
Siegesserie gerissen
Nach zuletzt sechs Spielen ohne Punktverlust gab es jetzt einen Dämpfer. Gegen den LSV Tauscha verlor man auf eigenem Platz mit 0:1, eine Niederlage, welche komplett unnötig war. Die Kreinitzer Mannschaft hat sich im Prinzip selbst geschlagen und beim Tor kräftig mitgeholfen.
Gegen sehr tief stehende Tauschaer hatten es die Hausherren schwer, es gab nur wenige Lücken in den gefährlichen Zonen. Trotz allem sollte es in den 90 Minuten genügend Chancen geben, um zum Erfolg zu kommen. Zweimal verhinderte das Aluminium die Führung und zudem erwischte Gästetorwart Gräfe einen Sahnetag. Gleich mehrfach stand er im Brennpunkt und verhinderte schlimmeres. Da die Männer um Kapitän René Kögler dann in vielen Situationen einfach die falschen Entscheidungen trafen, wurde es zäh und der Unmut wuchs. Es kam, wie es kommen musste, nach einem Ballverlust im Mittelfeld kam die Kugel auf die rechte Seite, der Tauschaer Spieler konnte nicht entscheidend gestört werden, verunglückte Flanke auf den zweiten Pfosten, dort stand Tillner ganz allein und schob ohne Mühe ein. Sicher glücklich dieser Treffer, aber der darf so einfach nicht fallen.
Das sollte der einzige Treffer im Spiel bleiben, auch die fünfminütige Nachspielzeit brachte dann nichts mehr ein. Es war ein gebrauchter Tag für die SGK, diese gibt es halt im Verlaufe einer langen Saison. Mund abputzen und weiter machen! Kommenden Sonntag ist auf der Barnitzer Alm Gelegenheit zur Wiedergutmachung.
Die SGK spielte mit:
Mirko Roßmüller, Luca Mitternacht, Julius Jacobi, Max Flach, Sebastian Zipprich, Lars Kögler (65.min Alex Pätzold), Nico Müller, Arthur Schamber (83.min Florian Beyer), Jonas Gödikmeier, René Kögler, Toni Schurig
Die Torschützen:
0:1 Mirko Tillner (81.min)
René Kögler lässt es gleich fünfmal krachen
Der Mann ist und bleibt einfach ein Phänomen! Mit 5:1 gewinnt die Kreinitzer Mannschaft beim Aufsteiger in Ebersbach und alle fünf Treffer erzielte René Kögler! So ganz nebenbei erzielte er binnen sechs Minuten einen lupenreinen Hattrick. Man kann nur den Hut ziehen, bereits 20 Treffer hat der Routinier bis hierhin erzielt, eine Wahnsinnsleistung.
Bei trübem Novemberwetter mit teils dann schon dichtem Nebel war man auf den Aufsteiger gespannt, immerhin musste auch die Riesaer Mannschaft hier schon federn lassen. Man war also gewarnt und entsprechend konzentriert ging man die Aufgabe an.
Gegen eine anfangs komplett überforderte Ebersbacher Abwehr hatten es die Gäste relativ einfach, immer wieder kam man problemlos in die gefährlichen Zonen und so kam die Führung in der achten Minute nicht überraschend. In Minute 14 und 16 die nächsten beiden Treffer und aus Ebersbacher Sicht musste man schlimmes befürchten. Aber die Gäste verloren dann etwas die Struktur im Spiel, man wollte einfach zu viel und so kamen die Hausherren auch zu vereinzelten Chancen, welche aber nicht genutzt werden konnten. In der 33. Minute dann das vierte Tor und das war dann definitiv auch schon die Entscheidung in diesem Spiel.
In Halbzeit zwei plätscherte das Spiel dann so vor sich hin, bei immer schlechter werdenden Sichtverhältnissen verwalteten die Gäste das Spiel, versäumten aber das Ergebnis noch etwas in die Höhe zu schrauben. Chancen dazu gab es genug, aber man konnte sie nicht nutzen. Ebersbach war bemüht, steckte nie auf, traf auch noch einmal die Latte, war aber über die gesamte Spielzeit gesehen dann doch klar unterlegen. Mit seinem fünften Treffer zeigte René Kögler zehn Minuten vor dem Ende seinen Kollegen wie es geht. Den Schlusspunkt in diesem Spiel setzte aber Felix Schober, der in der 82. Minute den dann auch verdienten Ehrentreffer erzielte.
Damit bleibt die Kreinitzer Mannschaft auch im sechsten Spiel in Folge ungeschlagen und kann optimistisch in die beiden letzten Hinrundenspiele gehen.
Die SGK spielte mit:
Mirko Roßmüller, Sebastian Zipprich, Lars Kassner, Julius Jacobi, Nico Müller, Toni Schurig, Lars Kögler, Hannes Lauschmann, Jonas Gödikmeier, René Kögler, Alex Pätzold
Die Torschützen:
0:1 René Kögler (8.min), 0:2 René Kögler (13.min), 0:3 René Kögler (14.min), 0:4 René Kögler (33.min), 0:5 René Kögler (79.min), 1:5 Felix Schober (82.min)
Derbysieger
Die SG Kreinitz bleibt auch im fünften Ligaspiel in Folge ohne Punktverlust und gewinnt so ganz nebenbei auch das zweite Derby dieser Saison gegen die SG Canitz.
In einem heiß umkämpften Spiel, wo alles dabei war, was das Fußballherz begehrt. Emotionen, Leidenschaft, rassige Zweikämpfe, gelbe und rote Karten, welches aber auch jederzeit fair war, siegte am Ende auch das bessere Team. Vor allem die Defensivleistung der kompletten Kreinitzer Mannschaft war eine 1 mit Sternchen. Die starke Offensivreihe der Canitzer Mannschaft um Krechlak, Valz, Sadowy und Mittenzwei war an diesem Tag bei der Kreinitzer Defensive gut aufgehoben und alles, was in Ansätzen gefährlich wurde, konnte dann später auch in Unterzahl bravourös verteidigt werden.
Bunt wurde es auch, Luca Mitternacht musste nach seinem zweiten Foulspiel in der 60. Minute den Platz verlassen und Frank Raßmann vier Minuten vor dem Ende nach einem Handspiel ebenso. Aber dies war alles korrekt und unstrittig. Frauen-Regionalliga-Schiedsrichterin Liesa Malina hatte mit den beiden Assistenten Stefan Gleisberg und Steffen Müller alles im Griff, eine richtig gute Leistung der Unparteiischen. Das tat nach den letzten Wochen mal wieder richtig gut!
Nun aber hinein ins Spiel, beide Mannschaften konnten fast aus dem Vollen schöpfen und somit durfte man gespannt sein. Die Gäste wollten sich für die Pokalniederlage revanchieren und somit rechnete man von Beginn an mit viel Schwung von den Canitzern. So sollte es auch kommen und David Valz konnte in der 8. Minute nach einer Flanke von der rechten Seite die erste Duftmarke hinterlassen. Die Führung fiel dann aber auf der anderen Seite, die Gäste spielten den Ball aus der eigenen Hälfte, ein langer Ball, der kam aber genau zu Sebastian Zipprich. Der brachte mit einem Kopfball-Torpedo René Kögler ins Spiel, kurzer Antritt, Lupfer über Nikolajenko und drin war das Ding. Die frühe Führung sollte Sicherheit geben, aber es war trotzdem zäh, beide Mannschaften kämpften verbissen um jeden Ball, keiner riskierte Fehler und somit blieben Chancen Mangelware. Die beste Zeit aus Sicht der Gastgeber waren dann die fünfzehn Minuten vor der Pause. Die Fülle an Chancen reicht im Normalfall locker, um ein Spiel zu entscheiden, es sollte aber nicht sein. Erst setzte René Kögler einen Kopfball nach Flanke von Toni Schurig freistehend knapp übers Tor, nur wenig später scheitert er nach Pass von Luca Mitternacht am glänzend reagierenden Nikolajenko und dann war da noch Jonas Gödikmeier. Nach einem herrlichen Angriff über Arthur Schamber und René Kögler kam er freistehend, in zentraler Lage etwa 10m vor dem Tor zum Abschluss und schoss genau auf den Canitzer Hüter, der wieder Sieger blieb. Aber seine Zeit sollte später noch kommen.
Mit der knappen Führung ging es in die Kabinen und die Kreinitzer Fans waren in Sorge darum, dass sich die vergebenen Chancen nicht noch rächen werden. In der Kabine war nicht eitel Sonnenschein, so richtig zufrieden war noch keiner, aber man war fest entschlossen das Ding zu ziehen und die Führung zu behaupten.
Die ersten fünfzehn Minuten in Halbzeit zwei waren ähnlich wie der Beginn des Spiels. Der Kampf dominierte und somit gab es wenig Torchancen. Nach einer Stunde Spielzeit änderte sich die Statik aber komplett. Luca Mitternacht bekam nach einem Foulspiel die Ampelkarte und nun waren die Hausherren in Unterzahl. Die Gäste nun etwas entschlossener, wollten die numerische Überlegenheit nutzen, waren dann aber vorn im letzten Drittel zu harmlos und zu ungefährlich. Immer wieder konnten die Angriffe verteidigt und auch Nadelstiche nach vorn gesetzt werden. Arthur Schamber hatte kurz nach dem Platzverweis eine richtig gute Chance, auch René Kögler kam noch einmal gefährlich zum Abschluss. So verging Minute um Minute und das spielte den Gastgebern natürlich in die Karten. Beide Trainer wechselten dann einige Male, es wurde auch eine Kraftfrage. Zehn Minuten vor dem Ende brachte Gästetrainer Mario Lehmann Daniel Kunath ins Spiel und der sollte gleich im Mittelpunkt stehen. Unmittelbar nach seiner Einwechselung hatte er einen kompletten Aussetzer. Völlig unbedrängt wollte er im Zentrum den Ball auf seinen Torwart spielen, dieser geriet zu kurz, Jonas Gödikmeier holte sich die Kugel, spielte noch Lukas Nikolajenko aus und verwandelte ohne Mühe zum umjubelten 2:0.
War das die Entscheidung, war das der Schlusspunkt? NEIN! Fünf Minuten vor dem Ende kamen die Gäste über die rechte Seite, mit einem Chip-Ball wollte man die letzte Reihe überspielen, Frank Raßmann hatte da aber etwas dagegen. Im Stile eines Volleyballers nahm er gekonnt den Ball aus der Luft, nur ist das halt die falsche Sportart und somit blieb Liesa Malina keine andere Möglichkeit als den roten Karton zu zeigen. Nun also zwei Mann weniger und inclusive Nachspielzeit waren da noch acht lange Minuten zu gehen. Aber auch in diesen kämpfte die Kreinitzer Mannschaft aufopferungsvoll, verteidigte gemeinsam und jeder Ballgewinn wurde frenetisch von den Fans bejubelt. Den Gästen fiel trotz doppelter Überzahl nichts mehr ein und dann war er da, der Schlusspfiff in einem denkwürdigen Derby, über das sicher noch lange gesprochen wird. Die zahlreich erschienenen Zuschauer sind auf alle Fälle auf ihre Kosten gekommen und haben ihr Kommen nicht bereut.
Der Kreinitzer Trainer Mike Wachsmann war nach dem Spiel sichtlich zufrieden, aber auch erleichtert. „Das war wieder großes Drama, normal geht wahrscheinlich nicht. Es haben aber alle großartig gekämpft, jeder hat alles gegeben und auf Grund der Anzahl der Torchancen geht der Sieg auch absolut in Ordnung. Hinten heraus wurde es auf Grund der Platzverweise natürlich noch einmal richtig eng, aber wie die Jungs das dann nach Hause gebracht haben, verdient meinen absoluten Respekt. Ich bin sehr glücklich heute!“
Mit diesem Erfolg festigte das Kreinitzer Team Rang drei und muss nun am kommenden Wochenende beim Aufsteiger in Ebersbach ran.
Die SGK spielte mit:
Mirko Roßmüller, Luca Mitternacht, Julius Jacobi, Sebastian Zipprich, Nico Müller, Lars Kögler (90.min Hannes Lauschmann), Frank Raßmann, Arthur Schamber (70.min Tom-Eric Frank), Jonas Gödikmeier, Toni Schurig, René Kögler (77.min Alex Pätzold)
Die Torschützen:
1:0 René Kögler (11.min), 2:0 Jonas Gödikmeier (81.min)
Pokalaus in Gröditz
Die diesjährige Reise im Kreispokal endete am gestrigen Reformationstag in Gröditz. Mit 1:3 unterlagen die Wachsmann-Schützlinge beim Ligaspitzenreiter, eine Niederlage, welche aus Kreinitzer Sicht nicht hätte sein müssen.
Der Präsident des Kreisverbandes Christoph Kutschker sprach im Vorfeld vom vornweg genommenen Endspiel, das sollte es auch werden, Torchancen auf beiden Seiten, rassige Zweikämpfe, vier Tore, da war alles dabei. Einzig das Schiedsrichterkollektiv passte da nicht rein und sorgte mit seinen teils konfusen Entscheidungen für Frust und Kopfschütteln auf beiden Seiten.
Die Gäste wollten sich für die 0:1 Niederlage im Ligaspiel revanchieren, begannen aber trotzdem sehr defensiv und mit schnellen Umschaltmomenten wollte man zum Erfolg kommen. Das klappte in den ersten 20 Minuten jedoch überhaupt nicht und von daher war der Führungstreffer von Vitaliy Yuzhakov nicht überraschend. Er hätte aber trotzdem nicht zählen dürfen, nach einem Eckball mit anschließender Kopfballverlängerung stand er klar im Abseits, sei es drum, die Führung war verdient. Dann aber kamen die Gäste, immer wieder wurden in den entscheidenden Regionen die Zweikämpfe gewonnen und dann ging die Post ab. René Kögler freistehend mit der Riesenchance zum Ausgleich in der 30. Minute. Der Schock in der 33. Minute, Luca Mitternacht mit einem Riesenbock vor dem eigenen Tor und Tim Zeller sagte Danke. Dieses Tor darf so nicht fallen. Es ging aber weiter und die nächsten Chancen sollten kommen, René Kögler lief allein auf Nick Enters im Gröditzer Tor und scheiterte an ihm, auch Arthur Schamber konnte ihn nicht überwinden. Das war bitter und es sollte noch schlimmer kommen, Jonas Gödikmeier wurde von Elias Tränkner im Strfraum gefoult, der Pfiff blieb zur Überraschung aller aber aus. So ging es mit dem 2:0 in die Kabinen und die Kreinitzer Mannschaft haderte natürlich mit der Chancenverwertung. Aber es waren ja noch 45 Minuten Zeit.
Der zweite Durchgang wurde dann eine zähe Angelegenheit, verbissen wurde um die Bälle gekämpft, die Gäste riskierten mehr, so öffneten sich für die schnellen Angreifer der Gröditzer Räume, welche auch bespielt wurden. So kam es des Öfteren zu gefährlichen Situationen, aber Mirko Roßmüller war auf dem Posten. Auf der anderen Seite fehlte dann etwas die Durchschlagskraft und die Gröditzer Abwehr stand nun auch besser. In der 85.min die endgültige Entscheidung, harter Zweikampf zwischen Raßmann und Zeller, letzterer blieb Sieger, spielte noch Roßmüller aus und lief mit dem Ball ins leere Tor. Alles in Ordnung, makaber aber, das auf der anderen Seite eine fast identische Situation zurückgepfiffen wurde, hier lief Alex Pätzold allein auf Nick Enters zu. René Kögler sorgte dann per direkt verwandelten Freistoß noch für den Ehrentreffer.
Dann war es vorbei und die Pokalsaison ist für die SGK damit zu Ende. Man war mit dem Ligaprimus über weite Strecken auf Augenhöhe, konnte aber im ersten Abschnitt die Chancen nicht nutzen.
Die SGK spielte mit:
Mirko Roßmüller, Luca Mitternacht, Frank Raßmann, Julius Jacobi, Sebastian Zipprich (60.min Alex Pätzold), Lars Kögler (87.min Lars Kassner), Nico Müller, Arthur Schamber, Jonas Gödikmeier, René Kögler, Toni Schurig
Die Torschützen:
1:0 Vitaliy Yuzhakov (15.min), 2:0 Tim Zeller (33.min), 3:0 Tim Zeller (85.min), 3:1 René Kögler (87.min)
Auswärtserfolg in Lampertswalde
Nach der großen Oktoberfestsause am Vorabend, wo fast die komplette Mannschaft anwesend war, durfte man auf den Auftritt in Lampertswalde gespannt sein.
In der Vergangenheit gab es dort immer wenig zu holen, erst im Mai gab es eine 1:2 Niederlage.
Was die Mannschaft dann am Sonntag aber spielte, verdient allergrößten Respekt. Da war Feuer drin, das Spieltempo war hoch und alle eingesetzten Spieler zeigten eine richtig gute Leistung.
Die ersten zehn Minuten gehörten den Hausherren, sie hatten mehr Spielanteile, konnten diese aber nicht nutzen. Dann war es aber vorbei, Einwurf von der linken Seite, der Ball kam zu Sebastian Zipprich, der fackelt nicht lange und setzt die Kugel unten rechts ins Tor. Auch danach waren die Gäste klar tonangebend, immer wieder konnten Schamber und Gödikmeier in Szene gesetzt werden. So entstand auch der zweite Treffer, Diagonalball auf Arthur Schamber, der war durch und legt vor dem Tor uneigennützig auf Jonas Gödikmeier, der den Ball über die Linie drückte.
Aber auch die Gastgeber sollten zum Erfolg kommen, einmal fehlte die Konsequenz in den Zweikämpfen uns schon lag die Kugel drin, Martin Richter war der Torschütze.
Am Spiel änderte das aber nichts, sofort ging es wieder in die andere Richtung und nur drei Minuten später war der alte Abstand wieder hergestellt. Toni Schurig, der es schon zwei oder dreimal aus der Distanz probierte, holte nun seinen Hammer raus uns jagte einen Ball aus gut 25m Torentfernung in die rechte Ecke. Verdient, keine Frage. Einen Aufreger gab es im ersten Abschnitt aber noch, wieder einer dieser tollen Tiefenläufe von Arthur Schamber, der frei durch war und von Torwart Martin Bade klar zu Fall gebracht wurde. Die Pfeife hatte Schiedsrichter Uwe Reichelt schon im Mund, alle, aber wirklich alle, auch die Gastgeber warteten auf den Pfiff, es gab ihn aber nicht. Die Frage nach dem „Warum nicht“ wurde nach dem Spiel geklärt, so richtig verstehen konnte man die Entscheidung aber nicht. So hatten die Gastgeber richtig Glück und es ging mit der zwei Tore Führung in die Kabinen.
Auch nach dem Wechsel sollte sich nicht viel ändern. Der SVL kämpfte nun zwar verbissen um den Anschluss, aber alles, was in Richtung Kreinitzer Tor kam, war am Ende zu ungefährlich. Die Gäste gingen nun über in den Verwaltungsmodus, blieben aber bei den schnellen Umschaltmomenten stets gefährlich. Es fehlte lediglich die letzte Präzision bei den letzten Bällen, so blieb einiges liegen, aber das sollte an diesem Nachmittag nicht weiter entscheidend sein. Jonas Gödikmeier machte dann fünf Minuten vor dem Abpfiff den Deckel drauf. Über die rechte Seite kommend schoss er in die kurze Ecke und es stand 4:1. Dann war Schluss und die Gäste nahmen hochverdient die drei Punkte mit nach Hause.
Weiter geht es mit der englischen Woche, am Donnerstag das Kreispokal-Achtelfinale in Gröditz und am Sonntag erwarten die SG Canitz zum Derby in Kreinitz.
Die SGK spielte mit:
Mirko Roßmüller, Luca Mitternacht, Julius Jacobi, Max Flach (71.min Hannes Lauschmann), Sebastian Zipprich, Nico Müller, Frank Raßmann (55.min Tom-Eric Frank), Arthur Schamber (81.min Lars Kögler), Jonas Gödikmeier, Toni Schurig, Alex Pätzold (85.min Timon Laborn)
Die Torschützen:
0:1 Sebastian Zipprich (10.min), 0:2 Jonas Gödikmeier (28.min), 1:2 Martin Richter (34.min), 1:3 Toni Schurig (37.min), 1:4 Jonas Gödkmeier (84.min)
Effizienz schlägt Chancenwucher
Es war schon ein munteres Spielchen was die 110 zahlenden Zuschauer in Kreinitz zu sehen bekamen. Bei besten äußeren Bedingungen legten beide Mannschaften den Focus in Richtung Offensive und somit konnte man fünf Tore bestaunen.
„Es war wieder Drama pur, aber der Sieg geht trotzdem in Ordnung“, so der Kreinitzer Trainer Mike Wachsmann nach dem Spiel. Sein Gegenüber Dirk Benik haderte natürlich mit der Chancenverwertung seiner Mannschaft und das auch zu Recht. Am Ende steht ein 4:1 Erfolg der Kreinitzer Mannschaft gegen den Lommatzscher SV auf dem Papier, aber so eindeutig wie es eben da steht, war es bei weitem nicht. Die Hausherren hatten in Halbzeit eins eine brutale Effizienz und machten fast aus dem Nichts ihre Tore, während der LSV sehr fahrlässig mit seinen Chancen umging und dies dann auch bereute.
Zu Beginn waren die Einheimischen tonangebend, Abschlüsse von Kögler und Gödikmeier brachten zwar Gefahr, aber noch keine Tore. Anders dann schon in der achten Minute, jetzt aber die Gäste und Martin Heinze hatte die Riesenchance zur Führung für den LSV. Er scheiterte aber am glänzend reagierenden Mirko Roßmüller. Dann wieder die SGK, Sebastian Zipprich kam nach Flanke von Arthur Schamber per Kopf frei zum Abschluss, drüber. Nur wenig später stand wieder Zipprich im Mittelpunkt, jetzt aber auf der anderen Seite und mit einem kompletten Blackout. Sein Rückpass auf Roßmüller geriet viel zu kurz, Markus Metze roch den Braten, lief allein auf Roßmüller und auch er scheiterte an ihm. Dann sollten aber auch Tore fallen, verfehlte in der 27. Minute Gödikmeier noch den von Enrico Schade gehüteten Kasten, machte es kurze Zeit später Arthur Schamber besser. Aufgelegt von René Kögler hatte er dann keine Mühe mehr, den Ball über die Linie zu drücken. Es ging weiter hin und her und nun waren die Gäste wieder an der Reihe, wieder war Markus Metze beteiligt und nun landete der Ball am Aluminium. Riesenpech für den LSV in dieser Szene oder eben Riesenglück für die SGK. Anders dann auf der anderen Seite, Eckball Kögler, die Lommatzscher Abwehr köpft den Ball aus dem Strafraum genau zu Luca Mitternacht, der die Kugel annimmt, abzieht und unter die Latte nagelt. Ein tolles Tor! Doch damit nicht genug, in der Nachspielzeit schlägt Toni Schurig einen langen Ball in den Lauf von Kögler, der einen Tick schneller vor Enrico Schade am Ball ist und die Kugel zum 3:0 versenkte.
Damit ging es in die Halbzeit, in der Mike Wachsmann trotz der Führung einiges zu besprechen hatte. Vor allem die Defensivarbeit war ein Thema und auch im Spielaufbau gab es einiges zu kritisieren.
Nach dem Wechsel sollte dann ziemlich schnell die Vorentscheidung fallen, wieder wurde René Kögler über die linke Seite kommend glänzend in Szene gesetzt, Direktabnahme, Tor. So einfach kann es gehen und alle glaubten nun, dass das Spiel entschieden war. Aber die Gäste gaben nicht auf und kämpften verbissen um einen Treffer, der sie vielleicht wieder zurück ins Spiel holt. Stefan Schulz per Kopf hatte dann wieder eine Chance, aber auch den krallte sich Roßmüller. Der LSV hatte nun etwas mehr Spielanteile, kam zu Abschlüssen, aber die waren alle zu harmlos und gingen weit am Kreinitzer Kasten vorbei. Die Hausherren spielten etwas defensiver, wollten mit Kontern noch das ein oder andere Tor erzielen. Das Tor des Monats erzielten dann aber die Gäste, Martin Heinze setzte einen Freistoß oben links in den Knick, unhaltbar für Mirko Roßmüller. Toll gemacht, das muss man neidlos anerkennen! 71 Minuten waren da gespielt und natürlich keimte jetzt noch einmal Hoffnung auf, aber, es sollte nichts mehr passieren. Stattdessen sorgten nun die Unparteiischen mit einigen Entscheidungen für kollektives Kopfschütteln. In einem bis dato ruhigem Spiel kamen Hektik und Unverständnis auf, Ergebnis sind zwei gelb/rote Karten, welche bei weitem nicht hätten sein müssen.
Am Ende beruhigten sich alle wieder, die drei Punkte waren eingefahren und das war vor dem Spiel auch das ausgegebene Ziel.
Die SGK spielte mit:
Mirko Roßmüller, Lars Kassner, Luca Mitternacht, Sebastian Zipprich, Max Flach, Hannes Lauschmann (88.min Timon Laborn), Toni Schurig, Nico Müller (63.min Alex Pätzold), Jonas Gödikmeier, Arthur Schamber (67.min Tom-Eric Frank), René Kögler
Die Torschützen:
1:0 Arthur Schamber (32.min), 2:0 Luca Mitternacht (43.min), 3:0 René Kögler (45+3.min), 4:0 René Kögler (48.min)
Auch im zweiten Nachholer drei Punkte
Auch im zweiten Nachholer blieb die Kreinitzer Mannschaft ohne Punktverlust.
4:2 hieß es am Ende gegen den TuS Weinböhla, der Sieg geht in Ordnung, auch wenn das Niveau auf dem Platz sehr überschaubar war.
Bei böigem Wind taten sich beide Mannschaften schwer, einfachen Fußball zu spielen. Vor allem die Fehlerquote im Spielaufbau war bei den Kreinitzern erschreckend hoch.
Nur einmal konnte schnell und schnörkellos nach vorn gespielt werden und gleich lag die Kugel im Netz. Über links wurde Arthur Schamber in Szene gesetzt, der allein auf den Weinböhlaer Keeper laufen konnte und uneigennützig auf Lauschmann ablegte. Für den 18jährigen war es dann kein Problem, den Ball über die Linie zu drücken und zur Führung zu verwandeln.
Nach dem Wechsel wurde der TuS stärker, nutzte nun die Kreinitzer Fehler aus und kam zu Chancen, welche vorerst noch vergeben wurden. In der 65. Minute war es dann aber so weit, Fritz Reiser nutzte wieder so eine Fehlerkette gnadenlos aus, stand ganz allein vor Roßmüller und schob überlegt zum Ausgleich ein. Was man aber der Kreinitzer Mannschaft hoch anrechnen muss, sie wehrten sich. Auch wenn noch immer nicht alles gelang, wurde nun zumindest versucht, das Spiel wieder zu kippen. Und dann hat man ja noch den Goalgetter schlechthin in seinen Reihen, René Kögler! Er stellte binnen fünf Minuten auf 3:1. Einen Freistoß jagte er in den rechten oberen Knick, wenig später traf er nach einem Eckball und das Spiel war praktisch entschieden. Denkste! Es begann eine turbulente Schlussphase mit Chancen hüben wie drüben. In der 90. Minute der Anschlusstreffer, Kevin Hecker erzielte diesen. Praktisch im Gegenzug war wieder René Kögler erfolgreich und erzielte so einen lupenreinen Hattrick. Kurz darauf musste Mirko Roßmüller noch einmal zupacken und dann war endlich Schluss. Nach sieben langen Minuten pfiff Schiedsrichter Dirk Kühne ab und die drei Punkte waren eingefahren. Dies war auch das Wichtigste an diesem Nachmittag.
Am kommenden Wochenende wird der Lommatzscher SV in Kreinitz zu Gast sein, da werden die Grün/Weißen aber eine Schippe drauflegen müssen.
Die SGK spielte mit:
Mirko Roßmüller, Sebastian Zipprich (77.min Alex Pätzold), Luca Mitternacht, Julius Jacobi, Max Flach, Hannes Lauschmann, Arthur Schamber, Frank Raßmann, Lars Kögler (58.min Nico Müller), René Kögler, Toni Schurig
Die Torschützen:
1:0 Hannes Lauschmann (35.min), 1:1 Fritz Reiser (65.min), 2:1 René Kögler (70.min), 3:1 René Kögler (75.min), 3:2 Kevin Hecker (90.min), 4:2 René Kögler (90+2.min)
Drei Punkte zum Feiertag
Beim heimstarken TSV Garsebach gelang der Kreinitzer Mannschaft am gestrigen Feiertag ein nie gefährdeter 3:0 Auswärtserfolg. Von Beginn an war man präsent und hatte deutlich mehr Ballbesitz. René Kögler konnte in der 16. Spielminute die Führung für die SGK erzielen. Der TSV versuchte wie erwartet mit langen Bällen zum Erfolg zu kommen, aber die Kreinitzer Defensivabteilung hatte alles im Griff. Nur auf die zweiten Bälle nach Ecken oder Standards bekam man nicht immer Zugriff und somit konnten die Garsebacher aus der zweiten Reihe des Öfteren abschließen, aber ohne wirklichen Erfolg. In der 36. Minute war es dann wieder René Kögler, der auf 2:0 stellte und mit diesem Ergebnis ging es auch in die Halbzeit.
Nach der Pause dann gleich die Vorentscheidung. Jonas Gödikmeier wurde auf der rechten Seite in Szene gesetzt und aus spitzem Winkel konnte er Torwart Gretschel überwinden. Die Gäste auch in der Folge hochkonzentriert, ließen nichts anbrennen und hatten alles im Griff. Erst in der Nachspielzeit hatten die Einheimischen ihre größte Chance, nach einer kleinen Unaufmerksamkeit in der Innenverteidigung lief ein Garsebacher allein auf Mirko Roßmüller zu, der aber in diesem Duell Sieger blieb.
Dann war Schluss und der erste Nachholer erfolgreich absolviert. Der nächste steht bereits an, am 13.10. kommt der TuS Weinböhla nach Kreinitz, ein verlegtes Match des 6. Spieltages.
Die SGK spielte mit:
Mirko Roßmüller, Luca Mitternacht, Julius Jacobi, Sebastian Zipprich, Hannes Lauschmann, Frank Raßmann (85.min Tom-Eric Frank), Nico Müller (60.min Lars Kögler), Jonas Gödikmeier (80.min Richard Wolter), Arthur Schamber, René Kögler, Toni Schurig
Die Torschützen:
0:1 René Kögler (16.min), 0:2 René Kögler (36.min), 0:3 Jonas Gödikmeier (47.min)
Derbysieg und Einzug in die nächste Runde
Die SG Kreinitz gewann das Derby gegen die SG Canitz verdient mit 3:0 und steht damit in der nächsten Pokalrunde. Auch wenn man in der ersten Halbzeit in der ein oder anderen Situation etwas Glück hatte, geht das Ergebnis auch in der Höhe in Ordnung.
Bei besten äußeren Bedingungen und einer tollen Kulisse mit 187 zahlenden Zuschauern war alles angerichtet für diesen Klassiker.
Beide Trainer konnten nicht aus dem vollen Schöpfen und mussten einige Ausfälle verkraften. Bei den Kreinitzern fehlten mit Pätzold, Beyer und Frank wichtige Stützen und die Gäste mussten gleich auf sieben Spieler verzichten.
Es entwickelte sich aber trotzdem ein munteres und rassiges Spiel, wo die Hausherren von Beginn an die Initiative ergriffen und gleich in der Anfangsphase zu den ersten Chancen kamen. Nach einem Freistoß lag in der 8. Spielminute die Kugel das erste Mal im Netz, der Assistent hatte da aber ein Abseits erkannt und somit zählte der Treffer nicht. Es ging sofort weiter, der folgende Angriff der Gäste wurde sofort abgefangen, René Kögler kam zum Abschluss und fand in Nikolajenko seinen Meister. Die Gäste versuchten dann etwas Struktur in ihr Spiel zu bekommen, wurden mutiger, aber die Kreinitzer Defensive ließ bis dahin nichts zu. In der 19. Minute die Führung für die Gastgeber. Nach einem Eckball, der auf den kurzen Pfosten gezogen und mustergültig in den Rückraum verlängert wurde, stand der Ex-Canitzer Sebastian Zipprich goldrichtig und hämmerte die Kugel sehenswert in die Maschen. Die Führung bis dato verdient, da sollte es auch keine andere Meinung geben. Aber danach kam die beste Phase der Gäste, die SGK machte banale Fehler und diese wurden konsequent genutzt. Dominic Eichwaldt war auf einmal ganz allein vor Mirko Roßmüller, der klasse hielt. Nach einem Eckball kam Daniel Kunath frei zum Abschluss, knapp vorbei und nur eine Minute später brachte Anton Degenkolbe das Kunststück fertig, den Ball aus 10m völlig freistehend über das Tor zu schießen. Vorausgegangen war ein Stellungsfehler von Max Flach, den Eichwald nutzte, um über die linke Seite zu marschieren und den Ball in die Mitte zu Degenkolbe zu bringen. Puh, da war jetzt schon ein bissel Dusel für die Hausherren dabei. So ging es mit der knappen Führung in die Halbzeit.
In dieser wurden dann einige Dinge angesprochen und dies zeigte Wirkung. Die SGK nun wieder konzentrierter, ließ wenig zu und versuchte zu Abschlüssen zu kommen. Dies sollte auch Früchte tragen, denn in der 56. Minute konnte René Kögler auf 2:0 erhöhen. Sebastian Zipprich ebnete mit einem tollen Ball genau in die Schnittstelle der Canitzer Abwehr den Weg zu diesem Treffer. Der zeigte Wirkung, die Gäste kamen nun kaum noch zu klaren Abschlüssen, die Hausherren hatten alles im Griff. Toni Schurig dann mit der nächsten Chance im Spiel, sein Abschluss ging aber drüber. Eine gute viertel Stunde vor Schluss dann die endgültige Entscheidung. Nach einem starken Angriff kam der Ball zu René Kögler, der stand allein vor Lukas Nikolajenko und dieser hielt stark. Nur eine Minute später eine ähnliche Situation, jetzt schießt Kögler den Ball aber ans Aluminium. Um den Abpraller streiten sich dann Jonas Gödikmeier und Nikolajenko, der dann aber zu ungestüm zu Werke geht und den Kreinitzer Spieler klar am Kopf trifft. Es gab Elfmeter und den verwandelte Toni Schurig, auch wenn der Canitzer Keeper in der richtigen Ecke lag. Dies passierte in der 81. Spielminute. Hektisch wurde es dann noch einmal kurz vor Schluss, zwischen Daniel Kunath und dem gerade eingewechselten Richard Wolter kam es zu einem Techtelmechtel, Ergebnis war für beide der rote Karton. Komplett unnötig von beiden! Dann war Schluss, die SG Kreinitz erreichte die nächste Runde, welche gemäß Planungen dann schon am 31.10. ausgetragen werden soll. Die Auslosung erfolgt am kommenden Donnerstag ab 11.00Uhr in Gröditz und wird live bei Instagramm übertragen.
Die SGK spielte mit:
Mirko Roßmüller, Max Flach (61.min Hannes Lauschmann), Julius Jacobi, Luca Mitternacht, Sebastian Zipprich, Frank Raßmann (89.min Timon Laborn), Nico Müller (75.min Lars Kögler), Arthur Schamber (81.min Richard Wolter), Jonas Gödikmeier, René Kögler, Toni Schurig
Die Torschützen:
1:0 Sebastian Zipprich (19.min), 2:0 René Kögler (56.min), 3:0 Toni Schurig (81.min)
Bittere Niederlage in Gröditz
Schade! Beim verlustpunktfreien Spitzenreiter in Gröditz hätte es fast zum angestrebten Punktgewinn gereicht, doch Stefan Nollau sorgte in der 95. Minute für den späten KO.
Mit argen Personalproblemen musste man die Aufgabe angehen, gleich mehrere Stammspieler standen nicht zur Verfügung und somit war allen klar, dass eine Herkulesaufgabe bevorstand. Es wurde etwas umgebaut, der Fokus lag auf der Defensive und die sollte einiges zu tun bekommen. Gleich sechsmal landete der Ball auf dem Kreinitzer Aluminium und gerade in Halbzeit eins war der FVG drückend überlegen.
Im zweiten Durchgang änderte sich das Bild dann aber doch, es wurde offener. Die Kreinitzer wurden etwas mutiger, bekamen auch die Räume gut bespielt und hätten beinahe das Spiel komplett auf den Kopf gestellt. Zweimal konnte Nick Enters gegen René Kögler und Jonas Gödikmeier großartig halten und einmal lag die Kugel sogar im Netz. So ziemlich als einziger im weiten Rund hatte der zweite Assistent hier aber eine Abseitsstellung gesehen und Schiedsrichter Kurt Putz gab den Treffer nicht. Mit der letzten Aktion im Spiel sollte aber noch das Tor fallen, nach einer Eingabe von der rechten Seite kam Nollau am langen Pfosten an den Ball und drückte ihn über die Linie. Riesenjubel auf der einen, pure Enttäuschung auf der anderen Seite. Es gab Diskussionen, Foulspiel ja oder nein, auch ein Abseits stand im Raum, es half alles nichts. Nach Rücksprache mit dem Assistenten gab Kurt Putz das Tor und pfiff dann auch sofort das Spiel ab.
Am Ende feierten die Gastgeber den Sieg, die Kreinitzer sollten aber die vielen guten Momente mit in die kommenden Aufgaben nehmen, die mit Sicherheit nicht einfacher werden.
SGK-Trainer Mike Wachsmann:
Wir wussten was uns heute hier erwartet, mussten auch personell wieder einiges ändern und das hat es nicht leichter gemacht. Meine Mannschaft hat in einem sehr intensiven Spiel vor allem kämpferisch alles rein gehauen und dann mit der letzten Aktion im Spiel so zu verlieren ist einfach bitter. Sicher hatten wir einigen Situationen auch Glück, das muss man ganz klar sagen, aber das muss man sich auch erarbeiten. Speziell in der zweiten Halbzeit hatten wir dann auch unsere Chancen und hätten das Spiel sogar noch gewinnen können.
Wenn wir die kommenden Aufgaben mit der gleichen Einstellung, mit der gleichen Leidenschaft angehen, wird es auch wieder aufwärts gehen. Daran werden wir in den kommenden Tagen arbeiten.
FVG-Trainer Lars Richter:
Ich denke wir haben ein sehr intensives und interessantes Spiel gesehen, wo wir von Beginn an gut drin waren und uns sehr viele gute Chancen erspielt haben. Über die 90 min trafen wir sechs Mal das Aluminium und haben auch weitere große Möglichkeiten liegen gelassen.
Kreinitz hat kämpferisch sehr stark gegengehalten und hätte den Spielverlauf kurz vor dem Ende fast komplett auf den Kopf gestellt. Dort rettet uns unser Torhüter mit zwei sehr starken Paraden. Das wir dann in der 95. min noch den Siegtreffer erzielen konnten ist denke ich trotzdem hochverdient. Schön auch wie man sehen konnte, wie die Emotionen bei so einem späten Treffer aus allen Beteiligten heraus kamen.“
Die SGK spielte mit:
Mirko Roßmüller, Max Flach (75.min Hannes Lauschmann), Julius Jacobi, Frank Raßmann, Sebastian Zipprich, Nico Müller, Lars Kögler, Arthur Schamber (82.min Richard Wolter), Jonas Gödikmeier, René Kögler, Toni Schurig
Der Torschütze:
1:0 Stefan Nollau (90+5.min)
Unnötige Niederlage in Berbisdorf
Ohne Punkte kehrte die Kreinitzer Mannschaft gestern aus Berbisdorf zurück. Dabei wäre es ohne Probleme möglich gewesen, einen Dreier zu landen, aber man hat sich im Prinzip selbst geschlagen.
Bei wieder tropischen Temperaturen und sehr schlechten Platzbedingungen entwickelte sich ein wenig ansehnliches Kreisoberligaspiel. Die Gäste fanden besser ins Spiel und gingen nicht unverdient durch einen direkt verwandelten Freistoß von René Kögler in Führung. Doch sofort im Gegenzug der Ausgleich, nach einem Angriff über die linke Seite hatte Nico Müller einen kompletten Blackout und Robert Schirdewan nahm das Geschenk gerne an. Gleich darauf hatten die Hausherren ihre beste Phase im ersten Abschnitt, konnten daraus aber kein Kapital schlagen. Nach dieser kurzen Drangphase kamen die Gäste wieder besser ins Spiel und hatten Riesenchancen. Toni Schurig und Frank Raßmann hatten die klarsten, konnten diese aber nicht nutzen. So ging es mit dem Remis in die Pause.
Nach dem Wechsel war der BSV besser und die Kreinitzer Abwehr war nun mehr gefordert. Binnen drei Minuten wurde dann das Spiel gedreht. Durch kapitale Fehler in der Kreinitzer Innenverteidigung konnten Marc Kästner und Anton Schramm auf 3:1 stellen. Die SGK gab aber nicht auf, hatte wahnsinnig viel Platz im Zentrum, schaffte es aber nicht, die Bälle vorn mal festzumachen. So blieb vieles Stückwerk und vor allem auch ungefährlich. Einzig ein Schuss von René Kögler sei noch erwähnenswert, der prallte von der Lattenunterkante auf die Linie und von dort ins Feld zurück. In der Nachspielzeit gelang es dem BSV gegen die hochstehende Kreinitzer Abwehr noch einen Konter zu setzen und auch zu nutzen.
Endstand 1:4 aus Kreinitzer Sicht, die Niederlage sicher ein oder zwei Tore zu hoch, aber das macht es auch nicht besser und es wird auch nicht einfacher. Durch die von Weinböhla gewünschte Spielverlegung geht es dann erst in zwei Wochen beim bisher verlustpunktfreien Spitzenreiter in Gröditz weiter. Zeit, die es bis dahin zu nutzen gilt!
Die SGK spielte mit:
Mirko Roßmüller, Lars Kassner, Luca Mitternacht, Nico Müller (85.min Toni Bosse), Hannes Lauschmann, Frank Raßmann, Lars Kögler (62.min Arthur Schamber), Jonas Gödikmeier, Richard Wolter, René Kögler, Toni Schurig
Die Torschützen:
0:1 René Kögler (9.min), 1:1 Robert Schirdewan (10.min), 2:1 Marc Kästner (56.min), 3:1 Anton Schramm (59.min), 4:1 Anton Schramm (90+1.min)
René Kögler lässt es viermal krachen!
Überzeugender Sieg gegen Meißen
Bei tropischen Temperaturen gelang der Kreinitzer Mannschaft ein überzeugender und auch in der Höhe verdienter Sieg gegen den SV Fortschritt Meißen-West.
Dieser sollte nun aber nicht überbewertet werden, zum einen fehlten bei den Gästen einige Leistungsträger und zum anderen traten bei den Hausherren einige Schwächen im Abwehrverhalten auf, an denen es im Training zu arbeiten gilt. Auch die Gastgeber mussten etwas improvisieren, mit Pätzold, Schamber, Frank, Zipprich, Müller und Kassner waren dann auch einige der Etablierten aus den unterschiedlichsten Gründen nicht mit dabei. So rückte der erst 19jährige Hannes Lauschmann in die Abwehrkette, Frank Raßmann rückte für den gesperrten Nico Müller ins Zentrum und Toni Schurig begann wieder ganz vorn.
Das Spiel begann mit einer Schrecksekunde für die SGK. Gleich der erste Angriff der Gäste wurde gefährlich, Marcel Arnds konnte freistehend abziehen, scheiterte aber am stark reagierenden Mirko Rossmüller. Vier Minuten später lag dann der Ball aber auf der anderen Seite im Netz. Jonas Gödikmeier eroberte sich am gegnerischen Strafraum den Ball, Querpass in die Mitte wo René Kögler durchlässt und Toni Schurig einschob. Toll gemacht. Nach der Führung war die Kreinitzer Mannschaft klar tonangebend und ließ die Gäste nicht ins Spiel kommen. Chancen gab es reichlich, Raßmann setzte einen Lupfer über das Tor, Kögler scheiterte an Bauermann, nur um zwei dieser zahlreichen Gelegenheiten zu nennen. In der 15. Minute dann das zweite Tor. Wieder ging über Gödikmeier die Post ab, am eigenen Strafraum konnte er einen Eckball abfangen und zog dann unwiderstehlich seinen Sprint an, Seitenverlagerung auf Florian Beyer, der spielt rüber zu René Kögler und Bauermann war geschlagen. Nur sechs Minuten später traf René Kögler erneut, Toni Schurig legte auf und das Ergebnis spiegelte nun auch den Spielverlauf wider. Die beiden Kreinitzer Sturmspitzen konnten immer wieder in Szene gesetzt werden und hatten noch einige gute Gelegenheiten. Nach einer halben Stunde kam dann etwas der Schlendrian ins Spiel und die Gäste nutzten dies aus. Nach einer Unkonzentriertheit konnte Marcel Arnds kurz vor dem Pausenpfiff zum 1:3 verkürzen.
Nach dem Wechsel übernahmen dann aber die Einheimischen gleich wieder das Spiel an sich, drei Minuten waren gerade gespielt, Angriff über die rechte Seite, Lauschmann, Schurig, Kögler, das waren die unmittelbar beteiligten und letzterer drückte den Ball über die Linie zum 4:1. Es entwickelte sich für die Zuschauer dann ein weiter ansehnliches Spiel, Die SGK bestimmte dieses und erspielte sich Chance um Chance, konnte die aber vorerst nicht nutzen. Da nun aber auch nicht mehr mit der letzten Konsequenz verteidigt wurde, konnten die Domstädter auch das ein oder andere Mal gefährlich vor das Kreinitzer Tor kommen. So musste Roßmüller gegen Schmalfuß schon sein ganzes Können aufbieten, um den Schuß zu parieren. In der 79. Minute dann die endgültige Entscheidung, wieder war René Kögler der Torschütze, mit seinem vierten Treffer im Spiel! Wahnsinn!
Am Ende ein standesgemäßer Erfolg, der wie schon erwähnt nicht überbewertet werden sollte. Am kommenden Wochenende geht es nach Berbisdorf, wo die Trauben bekanntermaßen auch sehr hoch hängen. Dort muss die Mannschaft nachlegen um weiter oben dran zu bleiben.
Die SGK spielte mit: Mirko Rossmüller, Frank Raßmann, Julius Jacobi, Luca Mitternacht, Max Flach, Hannes Lauschmann, Lars Kögler, Jonas Gödikmeier (76.min Toni Bosse), Florian Beyer (65.min Richard Wolter), René Kögler (85.min Timon Laborn), Toni Schurig
Die Torschützen: 1:0 Toni Schurig (5.min), 2:0 Rene Kögler (15.min), 3:0 Rene Kögler (21.min), 3:1 Marcel Arnds (45.min), 4:1 René Kögler (48.min), 5:1 René Kögler (79.min)
Remis in Zabeltitz
Auch im zweiten Ligaspiel gelang der SGK kein voller Punktgewinn. 3:3 hieß es am Ende in Zabeltitz, was der Punkt wert ist, werden die kommenden Wochen noch zeigen.
Personell arg gebeutelt musste man die Fahrt nach Zabeltitz antreten, trotz des großen Kaders stellte sich die Mannschaft im Prinzip von selbst auf. Dies sollte aber keine Ausrede sein, man wollte trotz der Umstände ein gutes Spiel abliefern und die drei Punkte mit nach Hause nehmen.
In den ersten zwanzig Minuten passierte nicht viel, man merkte aber, dass die grün/weißen sich etwas vorgenommen hatten. Man war drin im Spiel, gewann die Zweikämpfe. Das war zuletzt nicht immer so. In den Minuten 22 und 27 dann die beiden Riesenchancen für die Gäste aus Kreinitz. René Kögler und Toni Schurig scheiterten aber völlig freistehend am zweimal überragend haltenden Hansel im Zabeltitzer Tor. In der 31. Minute war er dann aber drin, jetzt behielt Schurig die Übersicht und traf zur überfälligen Führung. Diese sollte aber nur acht Minuten halten und das Gegentor war aus Kreinitzer Sicht völlig unnötig. Ein eigentlich harmloser Pass in die Tiefe führte zu einem katastrophalen Missverständnis zwischen Nico Müller und Torwart Alex Max Michael, Tom Kschiwan nahm das Geschenk gerne an und verwandelte zum schmeichelhaften Ausgleich.
Nach dem Wechsel hatten die Gäste gleich die Chance zur erneuten Führung, aber René Kögler konnte Hansel wieder nicht überwinden. Stattdessen fiel das Tor auf der anderen Seite nach einer Ecke konnte sich Müller gegen zwei Kreinitzer Abwehrspieler durchsetzen und setzte die Kugel per Kopf ins Tor. Aufgeben war aber keine Option, die Gäste fingen sich wieder und jetzt traf auch der Kreinitzer Torjäger. Ausgleich in der 68. Minute nach tollem Pass von Toni Schurig und sieben Minuten später lag der Ball erneut im Netz. Langer Einwurf Schurig, Kopfballverlängerung Jacobi und Kögler zum zweiten. Die Entscheidung? Nein! Wie gewonnen, so zerronnen, ein altes Sprichwort, aber es sollte in der Tat so kommen. Nach einem Ballverlust im Mittelfeld wurde der Ball hoch in Richtung Kreinitzer Tor gespielt und aus sehr stark abseitsverdächtiger Position traf Paul Hausmann zum Ausgleich, dass nur eine Minute nach der Führung.
Die letzte Viertelstunde wurde hektisch, viele Fouls und Nickligkeiten, Schiedsrichter Napp hatte noch einiges zu tun. Ein Tor fiel dann aber nicht mehr, es blieb Remis. Der Punktgewinn war sicher glücklich für die Einheimischen aber nicht unverdient. Das Chancenplus war auf der Seite der Gäste, aber die Fehler im Defensivverhalten der Kreinitzer Mannschaft wurden eiskalt ausgenutzt.
Die SGK spielte mit:
Alex Max Michael, Frank Raßmann, Luca Mitternacht, Julius Jacobi, Max Flach, Nico Müller, Lars Kögler, Hannes Lauschmann, Tom-Eric Frank, René Kögler, Toni Schurig
Die Torschützen:
0:1 Toni Schurig (31.min), 1:1 Tom Kschiwan (39.min), 2:1 Matthias Müller (64.min), 2:2 René Kögler (68.min), 2:3 René Kögler (75.min), 3:3 Paul Hausmann (76.min)
Keine Überraschung im Sachsenpokal
Nein! Die vielleicht im stillen Kämmerlein erhoffte Pokalüberraschung blieb aus, der SV Panitzsch-Borsdorf war dann doch eine Nummer zu groß und die SGK konnte zu keiner Zeit überhaupt ihr wahres Leistungsvermögen abrufen.
Das 1:7 klingt deftig, ist eine Packung, keine Frage. Aber wenn man vier Tore durch haarsträubende Fehler quasi selbst schießt, kommt dann auch so ein Ergebnis zu Stande.
Dabei hatte man sich so viel vorgenommen, wollte dem Landesklassisten Paroli bieten und das Spiel solange es geht, offenhalten. Die Randleipziger hatten aber über die 90 Minuten alles im Griff und schossen auch immer im richtigen Moment die Tore. So fiel der Führungstreffer bereits in der 3 Minute, ungünstiger geht es nicht. Tim Fröhlich war der Torschütze. Marco Weichert erhöhte in der 27. Minute auf 2:0. Kurz vor dem Wechsel konnte René Kögler verkürzen und Hoffnung kam auf, kann man in der zweiten Halbzeit hier noch etwas drehen?
Diese Frage war wieder drei Minuten nach Anpfiff beantwortet, denn Julian Stelzer erhöhte auf 3:1 und Elia Gabriel Pohl in Minute 51 gar auf 4:1. Damit war das Spiel entschieden und die Kreinitzer Gegenwehr gebrochen. Die Gäste konnten nun das Ergebnis noch in die Höhe schrauben, zogen absolut verdient in die nächste Runde ein und hoffen nun natürlich auf ein attraktives Los.
Die SGK spielte mit:
Mirko Roßmüller, Frank Raßmann, Luca Mitternacht, Sebastian Zipprich, Julius Jacobi, Lars Kögler (57.min Nico Müller), Toni Schurig, Jonas Gödikmeier, Florian Beyer (69.min Tom-Eric Frank), René Kögler, Alex Pätzold
Die Torschützen:
0:1 Tim Fröhlich (3.min), 0:2 Marco Weichert (27.min), 1:2 René Kögler (44.min), 1:3 Julian Stelzner (48.min), 1:4 Elia Gabriel Pohl (51.min), 1:5 Tristan Kane Hanschmann (61.min), 1:6 Karl Remmler (67.min), 1:7 Maximilian Hiller (78.min)
Remis zum Auftakt
Gleich am ersten Spieltag traf der Meister auf den Vizemeister und man durfte auf die Form der beiden Rivalen gespannt sein. Entsprechend groß war das Interesse, knapp 200 Zuschauer waren dabei und sie sollten nicht enttäuscht werden. 2:2 hieß es am Ende, ein Ergebnis, mit dem beide Trainer etwas haderten und auch nicht ganz zufrieden waren.
„Wenn mir das Remis heute Morgen einer angeboten hätte, wäre ich einverstanden gewesen, aber jetzt und nach diesem Spielverlauf ist es etwas anderes“, so Stahl Trainer David Wukasch. Der Kreinitzer Coach Mike Wachsmann war vor allem mit dem Auftritt seiner Jungs in Halbzeit eins alles andere als glücklich und richtig sauer. „Da fragt man sich, wozu man sechs Wochen Vorbereitung macht und dann so etwas herauskommt. Am Ende können wir froh sein, in Unterzahl noch den Punkt erkämpft zu haben.“
Mann kann schon erahnen, dass das Spiel auch anders hätte enden können. Beide Mannschaften konnten fast in Bestbesetzung antreten, zeigten am Anfang aber gehörigen Respekt voreinander. Abtasten, mehr war es nicht. In der zehnten Minute dann aber die erste Schrecksekunde für die ganz in grün spielenden Gastgeber, nach einem Eckball kommt Norman Gründler völlig frei zum Abschluss, scheiterte aber am stark haltenden Mirko Roßmüller, der sich auch den Nachschuss krallte. Zwei Minuten später dann die Führung für die Gäste, der Kreinitzer Keeper nach einem harmlosen Ball mit einem kompletten Blackout und Pascal Suschko war der Nutznießer. Es sollte noch schlimmer kommen, nur vier Minuten später kommen die Gäste über die rechte Seite, der Ex-Kreinitzer Brian Christopher Abel hat den Ball, schlägt eine Flanke hoch in Richtung Kreinitzer Tor. Der Ball wird länger und länger und länger und schlägt oben im Knick ein. Unfassbar! Roßmüller zum zweiten Mal geschlagen und Abel konnte sein Glück kaum fassen. Diese Tore zeigten Wirkung, die SGK stark getroffen. Zu viele Fehler im Aufbauspiel, fast alle Zweikämpfe gingen verloren und die Gäste hatten alles im Griff. Auch die Körpersprache war bei den Gastgebern erschreckend. Anders die Gäste, die sehr diszipliniert spielten und alles im Griff hatten. Suschko und Reichmann hätten fünf Minuten vor dem Wechsel den Deckel eigentlich schon drauf machen können, vergaben aber die Riesenchancen. Zu allem Übel schwächte sich das Kreinitzer Team auch noch selbst, Jonas Gödkmeier sah nach einem Foul in der gegnerischen Hälfte die gelbe Karte, da er bereits verwarnt war, durfte er duschen gehen. Damit ging es mit der klaren Führung für die BSG in die Halbzeit und im weiten Rund war die Sorge groß, dass es hier mit einem Mann weniger sogar noch richtig bitter werden könnte.
Nach der Kabinenpredigt von Mike Wachsmann wurde gewechselt, Schamber kam für den an diesem Tag glücklosen Wolter ins Spiel und er sollte gleich im Mittelpunkt stehen. Über die rechte Seite ging die Post ab, er lief allein auf Justin Hecht zu und scheiterte an ihm. Dann wurde erneut gewechselt, für Max Flach kam Alex Pätzold ins Spiel und das System wurde umgestellt. Zumindest waren die Einheimischen nun angekommen, kämpften um die Bälle und auf einmal gab es auch Chancen. So setzte Toni Schurig einen Kopfball knapp neben das Tor. Nach einer Stunde Spielzeit fiel dann der Anschlusstreffer. Wieder war Toni Schurig per Kopf beteiligt und Florian Beyer drückte den Ball über die Linie. Nun war die Hoffnung wieder da, zumindest einen Punkt noch zu holen. Diese hätte aber unmittelbar nach Wiederanpfiff wieder zerstört werden können, komplette Schlafeinlage auf der rechten Kreinitzer Abwehrseite, der eingewechselte Giovanni Schallert hat die Riesenchance zum dritten Tor, nutzte sie aber nicht. So blieb die Partie offen und die Kreinitzer wurden mit einem Mann weniger immer stärker. Als in der 77. Spielminute Alex Pätzold nach einem Eckball am kurzen Pfosten zu Boden ging, zeigte Schiedsrichter Michael Manz ohne zu zögern auf den Punkt und es gab Elfmeter. Toni Schurig übernahm die Verantwortung und verwandelte sicher zum inzwischen auch verdienten Ausgleich. Die restlichen 15 Spielminuten lebten von der Spannung, keiner wollte mehr einen Fehler machen. Die Gastgeber blieben trotzdem das aktivere Team, konnten daraus aber kein Kapital mehr schlagen.
Nach vier Minuten Nachspielzeit pfiff Schiedsrichter Michael Manz das Spiel ab, es blieb beim Unentschieden, welches über die komplette Spielzeit gesehen auch in Ordnung geht.
Die SGK spielte mit:
Mirko Roßmüller, Julius Jacobi, Luca Mitternacht, Sebastian Zipprich, Max Flach (52.min Alex Pätzold), Frank Raßmann (83.min Nico Müller), Toni Schurig, Jonas Gödkmeier (GRK), Richard Wolter (46.min Arthur Schamber), René Kögler, Florian Beyer
Die Torschützen:
0:1 Pascal Suschko (12.min), 0:2 Brian Christopher Abel (16.min), 1:2 Florian Beyer (60.min), 2:2 Toni Schurig (77.min)
Interview mit dem Coach
Die Saison beginnt und wir haben uns nach dem Training am Mittwoch die Zeit genommen, um mit dem Cheftrainer Mike Wachsmann ein kleines Interview zu führen.
Mike, die Vorbereitungszeit ist zu Ende und es geht nun wieder um Punkte. Wie ist diese gelaufen?
Die Vorbereitung war ein kleines bisschen anders, wir hatten den Spielern etwas länger frei gegeben, das hatten sich auch alle redlich verdient. Dann ging es aber wieder los, wir haben hart an den Grundlagen gearbeitet, hatten gute Testspielgegner und jetzt wird es Zeit das es wieder los geht. Die Mannschaft wird mit Sicherheit noch nicht bei 100% sein, aber wir sind bereit für den Start in die neue Saison.
Ein kurzer Rückblick auf die abgelaufene Spielzeit?
Ja das war schon Wahnsinn, was die Jungs da geleistet haben und so etwas erlebt man auch nicht alle Tage. Meister und Pokalsieger sind Erfolge für die Ewigkeit, das erlebt nicht jeder und wir sind auch unheimlich stolz darauf.
Aber jetzt geht es wieder von vorn los und darauf liegt jetzt auch der Focus.
Was gibt es Neues aus dem Kader?
Da gibt es in der Tat gar nicht so viel neues, die Mannschaft ist komplett zusammengeblieben.
Mit Hannes Lauschmann ist noch ein Spieler nachgerückt, der in der letzten Saison noch in der zweiten Mannschaft sowie in der A-Jugend gespielt hat und auch schon des Öfteren bei uns zum Training war. Ihn wollen wir Stück für Stück ins Team integrieren und an die Kreisoberliga gewöhnen. Das Zeug dazu hat er definitiv.
In der Liga gibt es mit Weinböhla, Gröditz und Ebersbach drei neue Teams, wen siehst Du am Ende ganz oben stehen und wen ganz unten?
Naja, mit solchen Prognosen muss man immer sehr vorsichtig sein, dafür ist eine Saison sehr lang und vieles ist nicht vorhersehbar.
Ligakrösus ist sicher der FV Gröditz, der aus der Landesklasse abgestiegen ist. Mit ihrem Kader sind sie sicher der heißeste Anwärter auf den Titel. Dazu gesellen sich sicher wieder die üblichen Verdächtigen, Canitz, Tauscha, Berbisdorf, Stahl Riesa und hoffentlich auch wir. Bei Weinböhla muss man schauen, wie sie den Abstieg verkraftet haben.
Unten könnte es in der Tat sehr spannend werden, da will ich mich nicht festlegen.
Du hast es bereits angesprochen, ihr wollt auch ein Wörtchen ganz oben mitreden. Was sind die Ziele für die neue Spielserie?
Das ist immer so eine Sache mit den Zielen, da wie schon erwähnt eine Saison sehr lang ist und in dieser auch viel passieren kann. Wenn wir von größeren Verletzungen und Ausfällen verschont bleiben, ist der Anspruch schon da am Ende auch in den TOP 3 zu landen.
Zudem erwartet uns am kommenden Wochenende mit dem Landespokalspiel gegen Panitzsch/Borsdorf ein tolles Highlight, wo wir alles reinhauen werden.
Mike, vielen Dank für das Interview und viel Erfolg für die neue Saison!
Ende der Sommerpause
Am Wochenende geht es endlich wieder los. Nach der anstrengenden Vorbereitung mit vielen Testspielen beginnt für beide Männerteams nun wieder der Ernst des Lebens.
Unser KOL-Team empfängt am Sonntag ab 15.00Uhr in Kreinitz den Vizemeister der vergangenen Saison, die BSG Stahl Riesa 2.
Damit kommt es gleich am ersten Spieltag zum Duell der beiden Rivalen und man darf gespannt sein, wie gut beide Teams schon in Form sind. Das Spiel werden Michael Manz, Uwe Reichelt und Jasmin Burkhardt leiten.
Die stark verjüngte SpG. Gohlis/Kreinitz 2./Röderau-Bobersen empfängt am Samstag in Gohlis die BSG Traktor Baßlitz und möchte dort den guten Auftakt in der ersten Pokalrunde bestätigen.
Auch hier erfolgt um 15.00Uhr der Anstoß, Schiedsrichter dieser Partie ist Marcel Kozma.